Excenterpolieren, aber wie?

Ein sauberes Auto ist einigen sehr wichtig...
Wie der Zustand "sauber" am besten erreicht wird, könnt Ihr hier diskutieren.

Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon singing_fish » Mo 2. Mai 2011, 19:49

Hallo ihr,
ich habe heute die Poliermaschine bekommen, welche ich über einen Kunden bestellte.
Da sind ein paar (zu große :) ) Sachen dabei. aber weil das Set €80.- günstiger war, als die Maschine alleine, bestellte ich es halt so :roll:

Bild

Nun finde ich leider nicht mehr:
- welche pads für den 451 optimal sind.
- wozu mögen wohl so Lammfell pads sein, die dabei sind?
- welche Politur sollte man für noch guten Lack benutzen?
- welche Politur um Kratzer, die nicht "durchgehen" zu beseitigen?

Bei unser Grill and Cars Aktion gestern hätte ich ja gern mal den Test an der zerkratzten Heckklappe unseres T5 gemacht, aber das verdammte Mistding ist, wie überraschend, wieder in der Werkstatt!
Die Lenkung fällt mal wieder sporadisch aus; macht ja nicht bei so einem 2to. Monster :evil:
Na egal, wir leben ja trotz VW noch -.-

Eine andere Sache noch: Falls jemand sich die Maschine (natürlich kostenlos) mal leihen möchte, so gebt Bescheid. Wäre schade, wenn das Teil nur 3x im Jahr zum Einsatz kommt, dazu ist es doch ein bißchen zu, äh, überpowered :)

Liebe Grüße,
ein rené
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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon smart-IN » Mo 2. Mai 2011, 20:35

lammfell ist was für die richtigen profis, also lieber die finger davon lassen. ;)
ansonsten padtechnisch entweder die Lake Country oder die Chemical Guys (siehe lupus) und bei den polituren ist es wieder eine glaubensfrage.
bei Menzerna und Meguiars macht man wenig falsch - die Meg's sind wahrscheinlich sogar noch einen tick leichter zu handhaben - Swirl X ist da was "mildes"...
etwas mehr über meine bisherige erfahrung, findest du hier!
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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon Stahlratte » Mo 2. Mai 2011, 21:04

Hi,

wenn ich das so richtig rauslese, beschäftigst Du DIch gerade erst mit maschineller Aufbereitung... ;)

Die Würth ist sicher ein tolles Gerät - aber ein Arbeiten mit so einer Rotationsmaschine ist immer sehr heikel. wenn man sich gerade erst mit dem Thema beschäftig. So eine Maschine verzeiht wenig Fehler und man kann als Ungeübter damit mehr Schaden anrichten als Defekte beheben.

Für den Anfang wäre eine Exzentermaschine besser, damit kann man sich einarbeiten und kann eigentlich nichts beschädigen. Ich habe nun schon etwas mit ´ner Exzentermaschine gearbeitet - würde aber niemals auf die Idee kommen, nun mit einer "Rota" anzufangen....ist mir zu riskant!

Aber nungut: man kann zum Üben mit der Rota ja eine alte Notorhaube vom Schrott organisieren... 8-)

Zur Frage der Polituren:
die Produkte von Menzerna sind meiner Meinung nach sehr gut:
http://www.lupus-autopflege.de/epages/61512729.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61512729/Categories/%22Nach%20Hersteller%22/Menzerna

Wenn Dein Lack nur geringe Swirls und Waschstrassendefekte hat, würde ich mal die FF3000 probieren mit einem Testspot - die 4000er ist sicher zu mild. Als Allround-Politur ist auch die 2500er zu empfehlen - aber erstmal mit der sanfteren Politur anfangen. Zudem hängt das Ergebnis auch von den Pads ab: man kann mit feinen Pads anfangen (Farbe weiss bei LC und CG) oder auf mittlere zurückgreifen (Farbe Orange). Je gröber die Politur, desto eher ist es notwendig mit einer Finishpolitur wieder auf Hochglanz zu polieren. Bei den 4000er und 3000er ist es nicht nötig, da das ja eh schon Finishprodukte sind - bei der 2500er kann man es machen (z.B. mit der 4000er) - aber es geht auch ohne mit wenigen Abstrichen...die 500er/1000er/2000er muss nachgearbeitet werden

Ich will morgen unseren BMW polieren - und werde mit der 3000er und orangen/weissen Pads antesten. Ich verzichte lieber auf eine 100%-Korrektur und gebe mich mit 80% zufrieden, wenn das den Lackaufbau schont.... :mrgreen:

Lammfell ist ein recht hartes Geschütz - und "hobelt" gerade mit einer Schleifpaste viel Lackmaterial ab - brauchst DU eh nicht beim beschriebenen Lackzustand....
Grüße aus dem smarten Berlin

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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon Stahlratte » Mo 2. Mai 2011, 21:05

opps...da hat doch Kev mittlerweile schon geantwortet..... :mrgreen:
Grüße aus dem smarten Berlin

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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon aCKtrion » Mo 2. Mai 2011, 23:12

Rotas sind allgemein schon "heikel" in dem Sinne, dass man wissen sollte, was man damit tut, da hat Ratte recht. Hinzukommt, dass das Plastik ein schwieriger Untergrund ist und die hundsmiserablen Spaltmaße des smart die Sache nochmal extrem verschlimmern. Natürlich kann eine Rota auch mehr reißen, in den falschen Händen aber macht man damit einfach nur viel kaputt. Also Vorsicht.
Die Empfehlungen der Anderen unterschreibe ich alle wie sie sind, nur was ich im Hinblick auf die Polituren anmerken möchte: die Menzernas sind für Rotas gemacht, die Meg Customer und Enthusiast Polituren für Excenter, dementsprechend schaffst du mit deiner Maschine am meisten Kratzer, wenn du zu den rotaspezifischen Menzernas greifst.
Auf einer Excenter hingegen kannst du das Menzerna Potential nicht voll ausschöpfen, weil du die Kraft, die du benötigst um die Korunde richtig zu brechen und durchzuarbeiten, gar nicht aufbringen kannst.
Die grobe Menzerna brauchst du in aller Regel allerdings nur für sehr harte Lacke, für Lacke, die mit einem nassen Handfeger "gewaschen", oder wo das Eis im Winter mit der Drahtbürste entfernt wurde. Bei den Pads würde ich dann ruhig zum orangenen greifen, Weiß erscheint mir zu fein. Die Weißen sind eigentlich für Reiniger und leichte Finishing-Arbeiten gedacht.
Und das tote Schaf schön liegen lassen, wo es ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dir allerfeinste Kratzer reinpolierst, die du nur schwer wieder rausbekommst, ist hoch.
>> 450.343, mod. | silber/baygrey | powered by rs-parts/racimex/udo_b/bilstein/brabus/forge/ft700
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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon smart-IN » Di 3. Mai 2011, 07:21

ach die maschine ist eine rota? dann hat er den threadtitel leider völlig falsch gewählt.
sollte sich das bestätigen, pass ich den titel an, weil sonst andere das genauso falsch verstehen.
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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon singing_fish » Di 3. Mai 2011, 08:12

Ja, der Titel war dann wohl falsch gewählt, sorry.

Trotzdem natürlich danke. Das ich mal wieder die "Profi" Version gewählt habe, war ja klar. Ich meinte halt ich möchte was "Richtiges" :roll:

Ok , das Lammfell laß ich mal liegen.
Welche Politur und Pads zu benutzen sind war mir sehr wichtig.
Ich hatte es hier zwar schon gelesen, aber nicht wiedergefunden. Danke für den Link.

Eine Trainingssession an einem alten Blechteil ist die perfekte Idee. An so Dinge komme ich ganz gut ran.
Dann werde ich mich nachher mal bei Lupus anmelden und ein paar Sachen bestellen.
Eins noch: smart-IN, Du hast 5.5" Pads benutzt, sollte man sich auch Kleinere besorgen, oder ist das nicht nötig?

Danke,
rené <*)))<

edit: Man benutzt nicht 10x das Wort "Sachen" -.-
Zuletzt geändert von singing_fish am Di 3. Mai 2011, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Excenterpolieren, aber wie?

Beitragvon smart-IN » Di 3. Mai 2011, 08:27

naja - mit kleineren isses halt etwas leichter, das zeug nicht überall da zu verteilen, wo es eigentlich nicht hin soll - desto weniger muss man abkleben (was eine sch... arbeit ist). ;)
aber nicht vergessen: blech ist was anderes als plastik! nicht das du dann vom blech das eine gewohnt bist und so beim plastik weiter machst. :P
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