Niederlanden: Autofahrer zahlen Steuern pro Kilometer

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Niederlanden: Autofahrer zahlen Steuern pro Kilometer

Beitragvon rugerclub » Sa 14. Nov 2009, 14:30

[url="http://www.ngz-online.de/auto/news/Autofahrer-zahlen-Steuern-pro-Kilometer_aid_782873.html"]Quelle: NGZ Online[/url]

zuletzt aktualisiert: 14.11.2009 - 12:15

Amsterdam (RPO). Während der neue Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) in Deutschland eine neue Debatte über die Pkw-Maut anstieß, gehen unsere Nachbarn in den Niederlanden einen gänzlich anderen Weg. Ab den Jahr 2012 zahlen Autofahrer drei Cent Kfz-Steuer pro gefahrenem Kilometer. Dafür entfällt künftig eine 25-prozentige Steuer beim Neuwagenkauf und die jährliche Kfz-Steuer. Die Regierung in Den Haag, die den Systemwechsel am Freitag beschloss, verspricht sich davon 15% weniger Staus, weniger schwere Unfälle und einen Rückgang der C02-Emissionen. Autos mit hohem Spritverbrauch und schwere Fahrzeuge werden mehr zahlen müssen. Zudem wird es teurer, während des Berufsverkehrs zu fahren. Erfasst werden sollen die Fahrdaten per GPS. Der Steuersatz soll bis 2018 jährlich steigen. Belastet werden Vielfahrer und diejenigen, die zu Berufsverkehrszeiten das eigene Auto benutzen.


Warum stellen sich bei mir immer die Nackenhaare hoch wenn ich Maut durch GPS lese, vielleicht liegt es daran das man sich erst ein sündhaft teures Gerät kaufen muss und anschliessend Gläsern ist wie Oma´s Vitrine! :puke:

Aber auch in Deutschland hat Ramsauer (CDU) wieder eine PKW Vignette ins Spiel gebracht. Klar, nix ist einfacher als jene zur Kasse zu bitten die nicht auf ein PKW verzichten können, Stichwort Berufsverkehr. Wie bitte schön sollen Berufpendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, wenn die nötige Infrastruktur noch nicht geschaffen ist? Beispiel gefällig? Meine Frau benötigt für die 8 Kilometer zur Arbeit einen Wagen, weil sie den Rhein überqueren muss. Die Strecke legt sie in 15 - 20 Minuten zurück. Mit öffentlichen Verkehrsmittel erst 30 Minuten mit dem Bus von Dormagen zum Neusser HBF, danach ca 20 Minuten mit der Straßenbahn zum Düsseldorfer HBF und anschliessend wieder mit der Tram zur Arbeit. Summa sumarum 75 Minuten. Also das dreifache an Zeit! Aber solche Argumente will man nicht hören, auch nicht das der Autofahrer bereits DREIMAL das deutsche Straßennetz durch KZF-, Minealöl-, Umwelt- und Mehrwertsteuer bezahlt hat - nach zulesen beim ADAC.
Scheiss egal was die da unten meinen, der Staat vertreten durch seine gewählten Volksvertreter (Schnürsenkelvertreter verkaufen Schnürsenkel, Volksvertreter verkaufen dann was?) sieht hier wieder die einmalige Möglichkeit 4,5 Milliarden Euro pro JAHR (sig!) in die moraden Kassen zu schaufeln. Wetten das diese Gelder nicht zweckgebunden eingesetzt werden!!
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Re: Niederlanden: Autofahrer zahlen Steuern pro Kilometer

Beitragvon kuebel181 » Sa 14. Nov 2009, 21:00

Hab ich gerade im Fernsehen auch einen Bericht drüber gesehen....

Und dann sagen doch glatt so´n paar Idioten vor der Kamera, "Hey.....das wird ja dann billiger für mich...", ohne nachzudenken...
Das sind dann bei 3 Cent und 15.000km im Jahr, 450€ :evil:

Wer spart denn dabei bitteschön......eigentlich doch gar keiner.

Im Moment zahl ich durch den RPF ja gar nix, aber sonst 123€, das heißt, die Murmel kostet mich 33 Cent......am Tag.
Wenn ich zur Arbeit fahre, hin und zurück 45km, dann kost mich das bei der holländischen Variante 1,35€.

Und warum sollte ich mit dem Bus fahren.....wenn ne fahrt schon 2.30€ kostet.....einfache Strecke?
Zumal ich um 3.45h aufstehe....da fährt hier eh kein Bus.....
Und wieso gibt es dann weniger Staus??????
Dann müssten ja ca. hunderttausende Menschen auf die öffentlichen umsteigen......wer soll denn die ganzen Busse stellen?
Die müssten erst mal produziert werden.
Was, wenn jeden morgen 200-300 Menschen an der Bushaltestelle stehen würden und 2-3000 am Bahnhof, oder der Straßenbahnhaltestelle?

Alles Mumpitz.

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Re: Niederlanden: Autofahrer zahlen Steuern pro Kilometer

Beitragvon kugelblitzchen » Sa 14. Nov 2009, 23:21

Und wenn eh schon alle mit den Bus oder im Sommer wenns geht mit dem Rad fahren ,warum sollte man Dann noch ein Auto kaufen?
Da wäre ja der Wocheneinkauf mit ein Taxi billiger.oder besser noch als Lieferservice.
Also Auto kaufen ,aber nicht Fahren
Zigaretten kaufen ,aber Nichtraucher sein,
Alkohol genauso,
Ah ja, voll klar, und damit die Werkstätten nicht Pleite gehen ab und an mal mit den Hammer gegen das Auto hauen.
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