VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?




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VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Fr 6. Apr 2012, 09:35

Tach!

Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Möglicherweise lassen sich der HYPER CDI von 2001 und der ULCCC-CDI von 2006 nochmal aus der Gruft holen. Mit Plug-In, Li-Ion-Technik und neuer Einspritztechnik (MAZDA erreicht damit bei Dieseln EURO 6 ohne NOx-Filtergedönse), könnte smart einen 1,5 Liter smart auf die Beine stellen. Vor 11 Jahren hieß es, € 3000-5000 Mehrpreis zum Basis-CDI würden die Kunden nicht zahlen. Vielleicht heute?

Ausgerechnet VOLVO - bislang nicht so bekannt bekannt für Sparrekorde - wagt nach PEUGEOT mit einem V60 DieselHybrid Plug-In sogar den Schritt unter die 2-Liter-Marke:

Hybride gibt es schon lange, inzwischen fahren auch Autos mit Diesel-Elektro-Antrieb. Neues hat jetzt Volvo zu bieten: Der V60 Hybrid ist der erste serienmäßige Diesel-Plug-in-Hybrid auf dem Markt. mehr>>
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » Fr 6. Apr 2012, 13:28

Die 1,9 l sind nur dem EU Zyklus zu verdanken, der die elektrische Fahrstrecke nicht wirklich beachtet. Fazit: 1,9 l Blödsinn da falsch berechnet... :roll:
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Fr 6. Apr 2012, 13:47

Tach!

Der AMPERA wird nach ECE R101 mit 1,2 l/100 km angegeben, weil er die ersten km rein elektrisch fährt. Auch falsch berechneter Blödsinn?
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » Fr 6. Apr 2012, 15:12

Du hast es erfasst! ;) Vieleicht kommt ja mal ein richtiger Zyklus für Hybrid und E-Autos....die EUkraten sollen ja angeblich darüber nachdenken, falls die schon je Hirn hatten.
Gruß Stefan

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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Fr 6. Apr 2012, 15:44

@ Steve:

Nun ja, bloß, weil Bürokraten mitunter ein wenig langsam sind, hat die Aussage zum Verbrauch doch etwas mehr zum Inhalt als "Blödsinn". Hat ein Plug-in durch Aufladen an der Dose (im Idealfall mit "grünem Strom") volle Akkus und werden diese dank Rekuperation zwischengeladen, so dürfte der Konsum von Sprit auf den ersten 100 km tatsächlich äusserst gering sein. Fallen nun im Verhältnis mehr Kurzstreckenfahrten an (Wagen wieder an die Dose), wird unter dem Strich eine kleine Menge pro 100 km verbraucht. Der AMPERA, den ich in Duisburg beim Dudenhöfer fahren konnte, zeigte - wenn ich es recht erinnere - für seine bis Dato-Kilometerleistung einen Durchschnitt von 1,4 l/100 km an. Beeindruckend, EU hin oder her.
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » Fr 6. Apr 2012, 16:26

Du kannst die angegebenen Werte nur dann ernst nehmen, wenn es dir nur um den Verbrauch von Sprit geht, über den wirklichen "Wirkungsgrad" des Gesamtsystems ist damit allerdings die Aussage gleich Null.
Der Ampera wird vermutlich derzeit nur von absoluten Enthusiasten gekauft werden, die niemals nachrechnen, falls er schon wirklich von Privatpersonen gekauft wurde. Wenn Volvo ebenso hoch in die Wolken mit seinem Preis greift, gilt für den V60 Hybrid das Selbe: Man darf nicht anfangen rechnen.
Ein Hybrid spart im Übrigen, gegenüber seinem Benzin- oder Diesel-Pendant, nur im Stop and Go einer Stadt, nicht auf Langstrecke über Land oder gar auf der Autobahn (ohne Stau ;) ).
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Fr 6. Apr 2012, 17:53

@ Steve:

Auch der VOLVO wird eher "unbezahlbar". Was aber nicht weiter verwunderlich ist, da die Entwicklung bei Null anfing und etliche Komponenten teuer zugekauft werden müssen.

Für einen smart-plug-in-Hybrid hat DAIMLER quasi alles "auf Lager". Sei es die Akku-Technik aus Kamenz, den Diesel-Drivetrain von Zytek und ein paar Jährchen Erfahrung in der Dieseltechnologie. Können sie nicht? Doch, sie können, für "nur" 3.500 Aufpreis: click>>

Achtung: Die E-Klasse hat noch kein Plug-in ... ;)
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VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon GT24 » Fr 6. Apr 2012, 18:59

Das " Segeln " konnte der Lupo3L auch, allerdings bleibt dort der Motor an. Diese Funktion hätte ich gerne beim MHD, das mit den ab 8Km/h könnte man bestimmt hoch setzen.
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » Fr 6. Apr 2012, 19:27

Noch etwas, was verdeutlicht, warum Ampera und Co. beim EU Zyklus solche Werte erreichen:

"Der genormte Fahrzyklus dauert insgesamt 1180 Sekunden (knapp 20 Minuten)."

Das schafft fast jeder dieser Typen vorrangig mit E..... wäre der Zyklus länger, also die Symulation einer wesentlich längeren Strecke, ist es vorbei mit diesen "schönen" Werten. Dank der derzeit in der EU offiziell gültigen Vergleichsmessungen sind die echten Effizienzen der Hybriden nicht wirklich vergleichbar.
Wenn man den smart ED mal als echtes "Stadtauto" ansieht, zB. für Car2go, ist er aus meiner Sicht ok. Personen die häufig weiter fahren müssen, zB. Landbevölkerung ohne gute Öffi-Anbindung, wird natürlich mit so etwas nicht zurechtkommen, aber auch mit einem Hybrid verbrauchsmäßig nicht wirklich sparen, da wenig Stop and Go und dafür mehr "Langstrecke". Wenn Daimler im Verbund mit ein paar anderen Firmen seine Ankündigung wahr macht, die Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen, wäre das für diese Klientel die bessere Lösung und Konkurrent BMW würde sich gleich mit freuen, da die auch Wasserstoff auf der Pfanne haben und nicht nur Hybride. Hybride sind nicht die wirkliche Lösung der Zukunft der Individualmobilität sondern nur eine sehr kurzfristige Übergangslösung, die es nicht verdient allzuviel an Investitons- und Forschungskosten zu verbrauchen. ;) Damit will ich nicht sagen, daß der Wasserstoff das alleinige Heilmittel ist, jedoch derzeit ist sonst keine neue wirkliche Lösung in Sicht, die auf lange Zeit verhindert, daß die Industriewelt sich wieder mehr an die eigenen Füsse und die eigene Region zu gewöhnen hat.
Wien hat ja die "Dauerlösung" schon lange....hier fahren noch immer Fiaker mit zwei PS ;)
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Sa 7. Apr 2012, 12:34

Damit will ich nicht sagen, daß der Wasserstoff das alleinige Heilmittel ist, jedoch derzeit ist sonst keine neue wirkliche Lösung in Sicht, die auf lange Zeit verhindert, daß die Industriewelt sich wieder mehr an die eigenen Füsse und die eigene Region zu gewöhnen hat.


Das H2-Märchen wird niemals zum Happy-End kommen wg. der bekannten Probleme der fehlende H2-Infrastruktur: nicht lagerbar, keine Pipelines, keine Tankstellen (da hoch korrosiv) und H2 diffundiert wie der Teufel.
Eine Steckdose für Plug-Ins gibt's in jedem Haus. Der Strom dafür wird regenerativer werden und die Speicherproblematik des regenerativen Stroms geht wenigstens endlich in Richtung Happy-End, wobei H2 immerhin eine gewisse Rolle spielt: Biomethan>>.
In Folge könnten die Biotreibstoffe der 2. Generation auch für die gewohnte Logistik (Stichwort "globalisierte Welt") mit Fliegzeugen, Schiffchen und LKW reichen (ja, das ist eine "These", keine päpstliche Aussage. Gegenthesen sind willkommen).
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon blacksmartcdi » Sa 7. Apr 2012, 13:15

Zum Ampera schaut mal hier. Verbrauch bis 9,7 Liter:

http://www.auto-motor-und-sport.de/einzeltests/opel-ampera-blitz-gescheit-und-pendel-bereit-4418532.html

Und noch mal, der Ampera ist kein Elektroauto! Er ist ein Plug-In-Hybrid mit Range-Extender. Schaut mal unter Voltec-Antrieb und Betriebsmodus 3 nach. Dann treibt der Ampera direkt die Räder an, das hat nichts mit Elektroauto zu tun! Und unfassbar teuer ist er auch. Und für Kurzstrecken ist er viel zu groß. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Da kaufe ich mir lieber einen Skoda Octavia TDI und einen Smart zusätzlich und fahre in der Gesamtrechnung günstiger!

Oder gleich einen Prius. So viele Mal wie ich mit dem um die Erde fahren kann, bis er so teuer kommt wie der Ampera, so lange lebe ich wohl nicht mehr :)
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » Sa 7. Apr 2012, 14:28

Schaefca hat geschrieben:Probleme der fehlende H2-Infrastruktur: nicht lagerbar, keine Pipelines, keine Tankstellen (da hoch korrosiv) und H2 diffundiert wie der Teufel.


Da ich ehemals einige Jahrzente in einem, oder besser gesagt dem größten Chemiewerk in D beschäftigt war, kann ich dir sagen, daß die Lagerung von Wasserstoff durchaus funktioniert und auch in diesem Chemiestandort durchgeführt wird, problemlos. Man muss nur wissen wie. Wenn der Wasserstoff auch noch mit alternativen Energien erzeugt wird, ist es sogar noch "grün" und ich brauche ich das Zeug nicht mal transportieren denn es kann regional hergestellt werden. Kritisch sehe ich allerdings den mobilen Einsatz bei Unfällen, denn das Zeug reagiert bekanntermassen in weitem Bereich mit dem Sauerstoff der Luft. Eine andere Form der Energieversorgung eines KFZ wäre mir sicherlich lieber. Deine geliebten Hybride allerdings sind auf lange Sicht keine Lösung und dienen derzeit auch nur der vermeintlich grünen Welle. Mit etwas Nachdenken solltest auch du darauf kommen, daß der Hybrid keine Dauerlösung ist. Für die jetzige Generation ist er jedoch brauchbar und eine nette technische Spielerei.

Bei den Spielchen mit Methan frage ich mich, ob die da einen an der Waffel haben. Ich möchte nicht wissen welches Geschrei los geht, wenn in solch einer Anlage Methan in größerem Maßstab durch technische oder menschliche Fehler in die Atmophäre austritt. Das so geschmähte CO2 ist ein Dreck gegen den Klimakiller Methan. Jede Kuh ist weniger umweltfreundlich als ein Kleinwagen... :lol:

Edit: Der oben verlinkte Artikel zeigt, daß ab und an sogar Journalisten denken können :lol:
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Sa 7. Apr 2012, 15:13

Da ich ehemals einige Jahrzente in einem, oder besser gesagt dem größten Chemiewerk in D beschäftigt war, kann ich dir sagen, daß die Lagerung von Wasserstoff durchaus funktioniert und auch in diesem Chemiestandort durchgeführt wird, problemlos. Man muss nur wissen wie.


Und? Wo ist dann die H2-Infrastruktur? Ich habe 1997 von der IAA in Frankfurt berichtet, da war H2 DER Hype, spätestens 2005 wollten DAIMELR und BMW hunderttausende H2-Fahrzeuge verkaufen - *hüstel*, Maul voll genommen - nix gekommen: Zitat: "(...) Ab 2005 sollen jährlich 100.000 Brennstoffzellenautos vom Band laufen. Die Grössenordnung dieser Zahl wird deutlich, wenn man dazu sagt, dass der weltweit 15tgrösste Automobilhersteller zur Zeit 700.000 Autos produziert.>>

Mit etwas Nachdenken solltest auch du darauf kommen, daß der Hybrid keine Dauerlösung ist.


Habe ich je was anderes behauptet? Die Zeit des reinen E-Autos ist noch längst nicht gekommen. DAS ist der Punkt. Andererseites ist "HYBRID" DER Markt der läuft, ganz im Gegentum zu E-Autos. Beispiel USA: 36.222 im Februar (!) plus 1.023 AMPERA-Brüder VOLT. E-Autos hingegen verk*cken völlig: nur 639 Stück (darunter 2 (!) smart ED) wurden im Februar in den USA verkauft. (Hinweis: geändert, da ich den VOLT als Hybrid sehe).

Edit: schau mal, wie viele Hybride von DAIMLER dabei waren, oder wie viele "Clean Diesel" (etwas runterscrollen bei den Stückzahlen).

Und, was sagt DAS einem, der einige Jahrzehnte im größten Chemiewerk in D beschäftigt war? ;)
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » So 8. Apr 2012, 01:26

Es sagt mir noch immer, daß keiner eine wirklich langfristige Lösung hat, denn auch das E-Auto wird es aus meiner Sicht nicht sein....
Die Ankündigung mit dem Aufbau einer H2 Infrastruktur gab es vollmundig im letzten Jahr von Daimler..... bei deren jetzit angekündigten Sparprogramm glaube ich da allerdings nicht daran. Mineralölkonzerne werden es nicht tun, denn mit teuerer werdendem Öl ist derzeit besser zu verdienen. Staatliche Stellen werden es schon garnicht tun. Denkbar wäre nur noch, daß die Energieversorger, die bei dem Konsortium mitmischen wollten, etwas tun, allerdings fehlt mir auch da der Glaube. Das Know How wäre durchaus einkaufbar... Hinzu kommt, wie weiter oben schon geschrieben, das Gefahrenpotential beim mobilen Einsatz von H2, besonders wenn man die Geiz ist geil Mentalität vieler Mitmenschen und die daraus resultierende tolle Instandhaltung solcher KFZ miteinbezieht.
Fazit: auf nicht allzulange Sicht wird mindestens der größere Teil der Privatbevölkerung sich mehr an ein Leben ohne Individualverkehr gewöhnen müssen, da helfen auch die Hybriden nicht. Davon abgesehen ist ein Hybrid, von der Ökologie her, auch die Zusammenfassung der schlechten Eigenschaften beider Spezies, also pseudogrün. Das sieht der Käufer allerdings nicht und wird es auch nicht auf die Nase gebunden bekommen, auch nicht mit dem sooo sinnvollen Effizienz-Aufkleber im Verkaufsraum, der ja nur Fahrzustände mit einer großteils idiotischen Berechnungsweise abbildet und nicht die Herstellung oder die Entsorgung miteinbezieht. Derzeit sieht doch jeder Depp nur noch CO2 und Feinstaub als das Manko an..der größte Blödsinn schlechthin.
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!

Beitragvon blacksmartcdi » So 8. Apr 2012, 06:30

steve55 hat geschrieben:Fazit: auf nicht allzulange Sicht wird mindestens der größere Teil der Privatbevölkerung sich mehr an ein Leben ohne Individualverkehr gewöhnen müssen, da helfen auch die Hybriden nicht.


Also eins ist sicher: Niemals wird sich die Bevölkerung vom Individualverkehr verabschieden! Vorher wohnen die Leute im Zelt, bevor sie ihr Auto aufgeben!

Du siehst doch heute schon, dass trotz unverschämter Spritkosten die Leute weiterhin immer schnellere, schwerere und teurere Autos kaufen, die mit allerlei Unfug ausgestattet sind. Da muss alles elektrisch sein, bis zur Lenkradheizung! Und dann über die Kraftstoffpreise jammern, das habe ich gerne!

Selbst die "Bedürftigsten" fahren weiter Auto. Ich arbeite neben einer Tafel, außer einer Ausnahme kommt dort JEDER mit dem eigenen PKW zum Abholen der Lebensmittel. Und glaubt mir, mit Kleinwagen kommt da niemand hin :)
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Beitragvon GT24 » So 8. Apr 2012, 08:24

Gestern auf "Kabel1" die Autosendung wurde gesagt, ab 4€ würde ein 1/3 Ihr Auto stehen lassen.
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » So 8. Apr 2012, 11:00

So, Eier gefunden!

@ Steve55:

Entschuldige, wenn ich nachbohre: Dein Plädoyer gegen Hybride geht gegen solche ohne Plug-In, richtig? Falls mit einem Plug-In (sprich: z.B. 30-50 km rein elektrisches Fahren ist möglich) die meisten Fahrten gemacht werden - und die sollen ja im besonders umweltfeindlichen Kurzstreckenverkehr liegen, spricht dann für Dich auch noch soviel dagegen? Mir geht es ja um den smart und nicht um diese Hybridpanzer von AUDI, BMW oder VW.

Ich fände, ein Plug-In-smart-Hybrid (PIsH) mit der im Vergleich zum ED "abgespeckten" Möglichkeit zum rein elektrischen Fahren, wäre in der Tat zeitgemäßer, zumal die Klimatisierung auf Mittelstrecken dann auch nicht über den Akku laufen müsste und - Effizienzaufkleber hin oder her - unterm Strich verdammt wenig Liter pro 100 km rauskämen (der Test-AMPERA in Duisburg hatte seine 1,4 Liter/km übrigens über insgesamt 7.300 km herausgefahren).

Beispiel Berufspendler: für Pendler halte einen PIsH-CDI für ideal. Zitat: "(...) Die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz ist nicht allzu groß, denn gut die Hälfte der Berufspendler in Deutschland legt auf dem Weg zur Arbeit weniger als 10 km zurück. Für rund 31 % der Pendler ist der Arbeitsweg zwischen 10 und 25 km lang, 13 % überwinden eine Entfernung von 25 bis unter 50 km. Knapp 5 % sind Fernpendler mit Arbeitswegen von 50 km." Quelle>>. Heißt: die meisten könnten also rein elektrisch pendeln - je regenerativer dabei der Strom, desto weniger "pseudogrün".

50 statt 150 Kilometer Reichweite mit einem PIsH-CDI heißt auch: kleinerer Akku und damit: geringere Anschaffungskosten als bei einem ED. Was kostet ein Basis CDI heutzutage? € 11.500? Rechnen wir mal € 3.500 für den Hybrid-Drivetrain drauf und € 2.500 für den Akku = € 17.500. Für ein 1,5 Liter-Auto rekordverdächtig! (Hinweis: beim Akkupreis gehe ich vom halben Preis des ED-Kamenz-Akkus aus: das Komplettfahrzeug, also inklusive Akku, soll ja knapp unter "unter 24.000 Euro" kosten.)

Ein 1,5-Liter-Smart! Ich wette, der würde sich wie geschnitten Brot verkaufen - ... und im US-Smartforum lechzt man geradezu nach einem CDI, über den ED lachen die nur bei ihren "Kurzstrecken". DAIMLER hatte sich imho zu sehr auf die angedachte staatliche Förderung für Stromer (im Gespräch waren € 5.000) verlassen - nun stehen sie dumm da, denn die "Preissenkung" geht zu Lasten der Bilanz (wir erinnern uns, der ED sollte ursprünglich um die 30 k€ kosten!).

1,5 Liter? Wäre garantiert auch mein nächstes Auto ... :mrgreen:
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon willi » So 8. Apr 2012, 12:20

Fakt ist, wenn es weltweit per Gesetz keine Neuwagen (PKW) mehr geben dürfte die über 6 Liter verbrauchen, wären wir schon einen großen Schritt weiter.
Aber das ist ja definitv nicht gewollt.


FROHE OSTERN :D
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » So 8. Apr 2012, 12:49

@schaefca: Ich bin nicht gegen Hybride zur jetzigen Zeit, selbst ohne Plug In. Es stört mich jedoch, daß derzeit Hybride als die Dauerlösung und ja soooo grün dargestellt werden und dabei jedoch nur eine sehr kurze Zwischenlösung darstellen können. Da es zur Zeit keine bessere Lösung gibt, wäre natürlich ein Plug In, ohne Betrachtung der grünen Seite, für einem persönlich eine gute "Sparlösung". Man sollte ihn aber bitte nicht umweltfreundlich nennen, das ist derzeit nicht mal ein reines E-Auto solange es heute verfügbare Akkus zB. verwenden muss.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht gerade der Typ der sich als Grüner versteht und fahre persönlich auch gerne mal Dickschiffe oder einen Oldtimer der die Schadstoffe gerade so aus dem Auspuff bläst, aber es stört mich als Maschinenbauer, wenn alle Welt die derzeit verwendete Technik als "umweltfreundlich" hinstellt. ehrlich sollten wir schon sein... :roll:
Gruß Stefan

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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon Schaefca » Mo 9. Apr 2012, 10:12

Tach!

Mal ehrlich: glaubst Du als Chemieexperte, dass wir in den nächsten Jahren den "Wunderakku" erwarten dürfen? Die technischen Voraussetzungen für einen Plug-In-smart sind JETZT verfügbar, er wäre billiger als ein ED und: für viele CDI-Treiber (so wie mich), wäre smart wieder interessant. VW macht einen riesen Zinnober um sein 1-Liter-Auto (das dann 3 Liter verbrauchen wird), ich verstehe nicht, warum sich DAIMLER da die Butter vom Brot nehmen lässt, als DER Dieselpionier schlechthin.

Seit 2008 hat die Marke tausende Dieselkäufer in Deutschland verloren, ich glaube nicht, dass die alle das Kleingeld für einen ED haben oder einen mhd wollen: click>> ;)
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Re: VOLVO-Dieselhybrid: 1,9 l/100km - kann smart das auch?

Beitragvon steve55 » Mo 9. Apr 2012, 14:10

Ich bin kein "Chemieexperte", ich habe nur in meinem Fachgebiet Maschinenbau in der Großchemie und in der Energie- und Wasserversorgung gearbeitet.
Oben schrieb ich ja schon, daß für den jetzigen kurzen Moment, für den Käufer (nicht für die Umwelt), der Hybrid interessant ist. Da habe ich dir schon genug Streicheleinheiten für den Tag verpasst :lol:

Ob irgendein echter Chemieexperte irgendeinen Wunderakku aus umweltfreundlichen, preiswerten Materialien in Zukunft entdeckt/erfindet kann ich dir auch nicht versprechen. Ich muss von dem jetzt Bekanntem ausgehen. Daß Daimler in punkto Marketing und Design nicht gerade mit Intelligenz gesegnet ist, ist seit Jahren offensichtlich, sonst wären sie nicht von zB. BMW in den Verkaufszahlen dermassen düpiert worden.
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