Verbesserung der Bass-Wiedergabe




Von der Serienanlage bis hin zum Highend Konzerterlebnis...

Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Fr 17. Jul 2009, 22:55

Hallo,

ich begebe mich wieder mal "auf dünnes Eis"...

Folgende Überlegungen habe ich heute angestellt:

Ich möchte die Bass- bzw. Tiefbass-Wiedergabe in meinem cabrio verbessern.

Status meines Audio-Ausbaus:

Frontsystem: SPL Dynamics 5.2 in gedämmten Eimern
Subwoofer: HUB-Car-Subwoofer (passiv) im Fußraum
Endstufe: Steg AQ 75.4x (Trennfrequenzmodule jeweils 55 Hz)

Das Frontsystem hängt an den Ausgängen 1 und 2 und spielt bis 55Hz runter,
der Subwoofer hängt an Ausgang 3 und spielt bis 55Hz, Ausgang 4 ist frei.

Habe jetzt auf der Seite von Sinus-Live eine sogenannte Basspump III entdeckt,
ich überlege zwei Stück dieser Basspump III (in der 8 Ohm-Version) parallel zu
schalten (somit Gesamt-Impedanz wieder 4 Ohm) und an den freien Ausgang 4
anzuschließen.

Lediglich die Befestigung dieser Basspump-"Lautsprecher" bereitet mir noch Kopf-
zerbrechen. Ich habe unter dem Fahrersitz die smart-Schublade und unter dem
Beifahrersitz die Steg Endstufe. Meine Überlegungen gehen dahin, diese "Lautsprecher"
am untersten Teil der Rückenlehnen (daher auch zwei Stück, für jeden Sitz einen),
AUF die Lehnen (die ja aus solidem Metall sind) zu schrauben. (Die "Lautsprecher"
sind ja nur rund 120mm im Durchmesser bei etwa 45mm Höhe)

Wer hat sowas schon mal gemacht bzw. was haltet ihr von dieser Vorgehensweise?


Gruß aus Oberfranken, Sitzi.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon moe » Sa 18. Jul 2009, 00:37

Moin!

Ich hatte mal zwei ähnliche Bass-Shaker an das Holzgestell in meiner Couch verbaut und an der Heimkoino-Anlage betrieben. :) Die Dinger waren jeweils mit zusätzlichen 1,2 Kilogramm Masse "getuned" und haben die ganze Couch zum Wackeln gebracht, wenn irgendwo im Film eine Bombe explodiert ist. :twisted:
Als Unterstützung für Musik zu hören taugen die Dinger aber nix. Das sind ja keine Lautsprecher, sondern Körperschallwandler. Die übertragen ihre Schwingungen auf das Material, an dem sie befestigt sind. Das hat dann nix mehr mit Klang oder Bass zu tun, bringt höchstens deinen Sitz zum vibrieren. Genau das will man ja eigentlich mit Dämm-Maßnahmen verhindern.

Meine Meinung: Bass-Shaker im Musik-Bereich gehören in die Ecke "Kinderkram".

mfg, moe
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon smart-IN » Sa 18. Jul 2009, 07:08

*zustimm*

im heimkino ok - im auto eher nicht...

aber erst mal ne frage an sitzi:
warum hängt der hubi nur an einem ausgang der steg? du weist schon, dass man zwei kanäle brücken kann und somit erst die volle leistung erreicht? ;)
klar braucht der hubi nicht so viel, aber mit entsprechenden reserven spielt jeder lautsprecher, bzw. die endstufe deutlich "entspannter"!
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Sa 18. Jul 2009, 11:48

Hallo Kev,

ja, ich weiß, dass ich die Kanäle 3 und 4 brücken kann.
Aber ich hab Angst den HUB-Car Subwoofer zu beschädigen.

Steg gibt für die AQ 75.4x folgende Daten an:
normaler Kanal: 75W RMS, gebrückt: 250W RMS

Auf Nachfrage bei HUB-Car sagte man mir, dass ich den Subwoofer mit 120W
belasten könne. Gebrückt bekäme er mehr als das Doppelte, was er verträgt.

Denke, wenn ich mal etwas unvorsichtig am Lautstärke-Regler wäre, dann nimmt
der Subwoofer erheblichen Schaden.

Danke, jedoch für den Tipp.

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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon smart-IN » Sa 18. Jul 2009, 18:49

ich hatte ja mal zwei hubi's zum testen hier - ein mal den passiven und dann noch den aktiven...
den passiven hatte ich damals an meinem noch aktuellen Monoblöckchen hängen - und er lebt immer noch. ;)
man kann ja den gain-regler erst mal komplett nach unten drehen - glaub mir - das überlebt der schon und die steg muss wie gesagt nicht so "ackern". :D
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon DJ_Matou » Sa 18. Jul 2009, 19:23

Ich hab so nen verrückten Kumpel, der hat sich 8 von diesen Bassschwingdingern auf ein Brett geschraubt, und dieses liegt in seinem Bett unter der Matratze.
Ansonsten Beamer und 5 Satelitenboxen. Bassschwinger hängen am Sub Out anstatt eines richtigen Subs, natürlich gut verstärkt.
Damit kommen wohl die Explosionen im Blockbuster nachts recht gut, ohne die Nachbarn aus den Betten zu heben.
Aber im Smart würd ich auch eher vorschlagen, mit der gebrückten Steg in den Hubcar reinzufahren. Keine Angst,
es gehen mehr Lautsprecherchassis durch zu kleine Verstärker kaputt als zu starke. Und andersrum gerechnet:
Diese Vibratoren kosten ja auch schon mal vieleicht 50€ oder so. Leg das mal zur Seite und heiz deinen HUB_Car gescheit her.
Falls du ihn wirklich bläst, laß dir vom Matze oder einem anderen Profi ein Ersatzchassis empfehlen und bau es in das Gehäuse rein
(ich glaub, da gibt es 8"er von JL welche gut passen und mehr Druck bringen als das Original). Dann hast vieleicht die jetzt gesparten
50€ plus einen Betrag x investiert (ich glaube mit x < 100€) und hast was gescheites.

Echt: Steg und Baßvibratoren ist wie ein Ferrari mit Fiat Panda Felgen.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon smart-IN » Sa 18. Jul 2009, 19:45

in das hub-car-gehäuse passen aber nur 6,5'er chassis - 8'er sind leider zu groß...
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon dp2 » So 19. Jul 2009, 12:20

Du wirst unter deinen Voraussetzungen keine richtige Tiefbassausbeute bekommen. In der Regel fängt diese bei einem 20er im Bassreflex (Brutto ab 20l) oder einen 25er im geschlossenen Gehäuse (ab 16l) an, wobei sich diese Aussage wieder auf die "tiefbassorientieren" Treiber bezieht!

Hast du dir mal auf einem Treffen 20er im Fußraum (in Kombination mit 13er) angehört?
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Mo 20. Jul 2009, 05:33

Hallo, weiß, dass richtiger Tiefbass nicht mit einem 16er im HUB-Car-Gehäuse zu realisieren ist.

Ich hab ja schon mit dem i-sotec-Gehäuse geliebäugelt, aber ich finde keinen 20er Sub, der in 5-6 Litern richtig spielt.

Meinst du wirklich ein 25er kommt in einem geschlossenen Gehäuse mit 16 Litern gut rüber?

Das wäre ne Alternative, müsste halt dann das Fußraum-Subwoofer-Konzept gegen ne Box im Kofferraum tauschen.


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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon DJ_Matou » Mo 20. Jul 2009, 05:54

Bei mir tut ein Atomic Manhattan 10" in seinem Standardgehäuse Dienst, daß muss etwa 10l Volumen haben. Das geht schon recht ordentlich; wobei man sowas natürlich nur schlecht beschreiben kann. Falls es mir nicht mehr reicht, könnte man dem Atomic immer noch eine eigene Endstufe geben, momentan bekommt er ungefähr die Hälfte von dem, was er eigentlich vertragen kann (2 gebrückte Kanäle einer AudioSystem 240).
Eins meiner Bastelprojekte beinhaltet, ggf. ein größeres Gehäuse zu konstruieren, daß grob die Formgebung von Matze's Lösung hat, aber knapp an die 20l Volumen drangeht. Einen Gehäuseplan hab ich schon gezeichnet... blos von selber baut sich es nicht.
Anyway, im Endeffekt jeder Beitrag in den Foren bestätigt dir doch, daß die Fußraumwoofer zwar ganz nett; jedoch kein Vergleich zu Lösungen sind, die einen 10"er beinhalten. Kofferraum gegen Druck - das ist der Deal ;-)
Und hier noch eine Idee bzw Frage für dich: Du speist das Ganze doch durch ein Navi - hat dieses überhaupt einen eigenen, seperat geregelten Subwooferausgang?
Ich hab übergangsweise jetzt ein ganz billiges Sony drin ohne eigenen Subausgang, und das liefert im Vergleich zum vorherigen Kenwood deutlich weniger Tiefbass. Höchstwarscheinlich hat das ganze so eine Art nicht dokumentierte Hochpaßfunktion eingebaut, vieleicht ist dass ja bei deinem Technisat auch so. Würd mich jedenfalls nicht wundern, aber das kannst warscheinlich auch nur durch ausprobieren herauskriegen.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon smart-IN » Mo 20. Jul 2009, 06:30

das ist ja das gute an den Atomic's - dass sie eben schon ab ca. 15 liter geschlossen so richtig gut klingen und loslegen können. :D
ich weis ja nicht wie das mit der Energy-Serie aussieht (matze verbaut die ja schon als grundausstattung in seine smart-gehäuse - also sollte es gehn), aber bei der Manhattan- und Quantum-Serie kann ich diese fähigkeit, mit äußerst wenig volumen spielen zu können, nur absolut bestätigen. ;)
hab ja damals selbst mit einem Manhattan den schritt in die Atomic-Welt gemacht und unsere beiden Quantum's leisten auch schon seit jahren beste dienste. :twisted:
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon dp2 » Mo 20. Jul 2009, 08:16

DJ_Matou hat geschrieben:Anyway, im Endeffekt jeder Beitrag in den Foren bestätigt dir doch, daß die Fußraumwoofer zwar ganz nett; jedoch kein Vergleich zu Lösungen sind, die einen 10"er beinhalten. Kofferraum gegen Druck - das ist der Deal ;-)


Gut, dass auch einige 10er in den Fußraum passen :P
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon DJ_Matou » Mo 20. Jul 2009, 22:11

Man könnte jetzt natürlich auch weiterfrickeln und drüber nachdenken, ob man in das vorhandene Gehäuse mit dem Schuhlöffel und Vaseline einen kleinen 6,5" Raptor reinpfriemelt.
Aber im Endeffekt wird der Gute Sitzi da auch nur wieder Geld los und merkt, daß es wieder net langt...
Besagter Kumpel mit dem Vibratorbrett hat mir damals übrigens schöne PA-Fullrangeboxen konstruiert - genau auf die Kofferraumgröße meines Escort. 2*15" McKenzie Bässe, Selenium Hochtöner... Das war scho was.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon dp2 » Mo 20. Jul 2009, 22:33

Der gute Sitzi muss erstmal herausfinden, welche Größe er denn nun benötigt ;)

...einfach mal einen 25er im 450 anhören. Ist es zu viel, reicht ein 20er (Fußraum natürlich :roll: )
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Mo 20. Jul 2009, 23:10

Hallo,

so, nähere mich langsam dem von mir gewünschten Tiefbass, dank eurer Hilfe.

Kann mir mal noch jemand helfen?

Was ist mehr zu empfehlen:

Einen 25er Sub mit Single-Coil und 4 Ohm an den gebrückten Kanälen der Steg oder
einen 25er Sub mit Double-Coil und 2 x 2 Ohm jeweils an den einzelnen Kanälen der Steg?

Danke für eure Tipps und Ratschläge.

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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon DJ_Matou » Di 21. Jul 2009, 06:05

Sieh einfach nach, wie groß die Leistung der Endstufe ist:
- im gebrückten Modus an 4 Ohm
- pro Kanal an 2 Ohm. Diese Leistung doppelt rechnen
- Das höhere Ergebnis ist die bei dir bessere Variante ;-)
Wenn gleich, dann ist's gleich. Dann kannst du nach Preis und Verfügbarkeit entscheiden.

Wenn ich hier die richtigen Daten herausgesucht habe
(oh, sehe grad, du hast eine AQ, dann mußt selber rechnen)
    Steg K4.01 4-Kanalverstärker
  • 4x 80 Watt RMS @ 4 Ohm Stereo
  • 4x 145 Watt RMS @ 2 Ohm Stereo
  • 4x 240 Watt RMS @ 1 Ohm Stereo
  • 2x 290 Watt RMS @ 4 Ohm Mono
  • 2x 480 Watt RMS @ 2 Ohm Mono

Maße: 340 x 232 x 56 mm


dann kannst du bei deiner Steg mit einem Single Coil 290 Watt RMS erreichen
und mit einem Double Coil 2*145 W RMS auch wieder 290 W.
Maximale Leistung wäre dann nach Adam Riese und Eva Zwerg ein DoubleCoil mit 2*4 Ohm,
dessen Spulen parallelschalten gibt 2 Ohm, das zieht dann 480 Watt.
(oder ein Single mit 2 Ohm, falls du so einen nehmen willst)
Alles Klärchen? Die Profis mögen mich korrigieren...

lg
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon smart-IN » Di 21. Jul 2009, 06:37

muss ich leider - auch wenn ich mich nie "profi" nenne... ;)

sitzi hat keine K4.01 - die hätte ich - sondern eine QM 75.4x!
diese hat folgende werte:
4 x 75W @ 4 ohms
4 x 125W @ 2 ohms
2 x 250W @ 4 ohms bridged

kanal 1 & 2 sind ja belegt - 3 & 4 könnte er also auf ca. 1x 250 Watt an 4 Ohm brücken.
allerdings haben gebrückte endstufen die eigenheit, die hälfte der angeschlossenen Ohm zu "sehen".
also sollte man an sie möglichst auch nur (in seinem fall) ein chassis mit 1x 4 Ohm anschließen.
ich weis leider nicht, ob die Steg im brückenbetrieb auch 2 Ohm stabil ist (steht zumindest nix da oben bei), deshalb wär eben 4 Ohm "sicherer". hifi-matze kann mich gerne korrigieren sofern es nicht stimmt. :roll:

wir haben durch zu viel last schon mal eine Alpine endstufe zum killen ihrer sicherung gebracht. ;)
da hing damals karin's Quantum QT10D4 an der gebrückten endstufe und es wurde ESPL gefahren. :twisted:
D4 bedeutet ja zwei schwingspulen mit je 4 Ohm. macht im parallelbetrieb rechnerisch eigentlich 2 Ohm. allerdings kam wohl eben das o.g. phänomen zum tragen und das eine Ohm war für den Alpine'chen zu viel. :P
monoblöcke/-endstufen sind da wieder was anderes. diese "sehen" genau das, was tatsächlich auch angehangen wird. also bei einem S4 auch wirklich 1x 4 Ohm / D4 2x 4 Ohm und parallel geschaltet dann 1x 2 Ohm / D2 2x 2 Ohm parallel dann 1x 1 Ohm usw..

doppelschwingspuler sind im grunde nur dafür gebaut, die maximalleistung einer endstufe auszureizen. sie quasi "stereo" an eine endstufe zu verkabeln (also schwingspule eins quasi in sitzi's fall an kanal 3 und schwingspule 2 an kanal 4), macht schon mechanisch kaum sinn, oder? ;)
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon SmartV12 » Di 21. Jul 2009, 10:06

Wieso soll das keinen Sinn machen?
Die Kanäle 3 & 4 an der Endstufe auf Mono schalten (falls möglich) und gib ihm. Der Effekt ist, dass sich beide Kanäle gegenseitig kontrollieren, ähnlich wie zwei gegeneinander spielende Woofer (sogenannte Push-Pull-Anordnung) und der Woofer sauberer spielt.
Ausserdem habe ich bei zwei Schwingspulen die Möglichkeit mit der Impedanz zu spielen, sprich ich kann beide in Reihe schalten und habe 1x4 Ohm Gesamtwiderstand. Oder ich betreibe sie wie oben beschrieben parallel an zwei Kanälen und habe 2x2 Ohm oder ich brücke die beiden Spulen und komme auf eine Impedanz von 1x1 Ohm - vorausgesetzt natürlich ich habe eine Endstufe dran die das mitmacht. Aber dann geht's ab!
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon dp2 » Di 21. Jul 2009, 12:14

Ähm, die Kontrolle einer Endstufe ist in der Regel von der Impedanz abhängigt. Je höher sie liegt umso kontriollierter ist sie. Sprich bei 4Ohm klingt es meist sauberer. Daher das Spielchen mit einem Doppelschwinger 2x4Ohm an zwei Kanälen (fast) stereo zubetreiben.

Es hängt auch vieles von der jeweiligen Endstufe ab und von den persönlichen Ansprüchen, denn die Leistung trägt einen wesentlichen Part bei. Unter Umständen kann so ein Subwoofer mit deutlich mehr Leistung besser klingen.

Aber solche Gedankenspiele mit Doppelschwinge sind erstmal zweirangig, denn Sitzi braucht einen Subwoofer mit guten Wirkunggrad, damit die 250W@4Ohm der Steg QM reichen!

Mir fallen auf anhieb zwei ein:
-alter Exact PSW 269/4 (15-20l hinten im Kofferraum, 14l Fußraum)
-neuer Peerless XXLS ALU 10" (17l geschlossen)

wobei es einige mehr gibt. ;)
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Di 21. Jul 2009, 19:51

Ok,

hab mal geschaut, rein theoretisch würde mir das Leergehäuse von Matze gefallen.

Welchen Wirkungsgrad seht ihr als ausreichend an? Hab da den Subwoofer von Hertz gedacht, der mir von den technischen Daten und Fakten her recht gut gefällt. Er hat übrigens einen Wirkungsgrad von 89dB.

So, jetzt bin ich mal auf die Meinungen der Profis gespannt.

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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon dp2 » Di 21. Jul 2009, 20:55

Unter "Power Handling" steht continuous program 450W ;-)
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Di 21. Jul 2009, 21:18

Stimmt!

Das hab ich auch gelesen. Es ist die RMS Belastbarkeit.

Was soll mir deine Nachricht dabei sagen?

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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon dp2 » Di 21. Jul 2009, 22:56

Ich sag es mal so, wenn ein Hersteller eine Nennbelastung angibt, sehe "ich" es gern, wenn die Leistungsangabe der Endstufe ungefähr über diesem Bereich liegt. Die Endstufe bringt -in deinem Fall- die 250W nur bei voll aufgedrehter Anlage, sprich die Leistung liegt im normalen Betrieb drunter.

Ist mehr eine persönliche Meinung...du hast ja auch festgestellt, dass die SPLs mit einer Endstufe doch besser klingen, obwohl diese einen Würgegrad von 88dB (1V, 1m). ;)
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Hifi-Matze » So 26. Jul 2009, 22:30

1.) Vergesst bitte unbedingt die Wirkungsgradangaben. Jeder Hersteller gibt die anders an und bei manchen Herstellern kommen schonmal ein paar DBs mehr dazu als bei anderen, obwohl sie diese in der PRAXIS nicht bestätigen.

2.) Der Hub-car kann die 250 Watt RMS der STeg ab. Vielleicht nicht mit sämtlichem Musiksignal, aber wenn der Woofer mechanisch am Ende ist HÖRT man das ja. Und die Pegelfähigkeit ist doch DEUTLICH höher.
Dazukommt, dass die Steg recht kontrolliert ist, und damit die mechanische Belastbarkeit höher ist als wenn man ihn mit einer nicht so kontrollierten Endstufe antreibt.

3.) Der Atomic Energy kommt mit den 15 Litern in meinem Gehäuse ganz gut zurecht, ebenso der Quantum. Der Manhattan widerum möchte lieber etwas mehr Volumen, d.h. in einem 15 Liter Gehäuse verliert er doch etwas an Tiefbass, zugunsten punchiges Oberbasses. Das ist praktisch optimal für Techno & andere Oberbassmusikhörer, aber nicht unbedingt für Audiophile und Tiefbassfreaks die dürfen den Manhattan schon 20 Liter geben.

4.) Die Steg ist im Brückenbetrieb nicht (offiziell) 2-Ohm stabil. Und selbst wenn es geht, eine Mehrleistung bringt das nicht mehr wirklich...

5.) Der Dämpfungsfaktor (eines der Indizien für die Kontrolle einer Endstufe) berechnet sich durch das Verhältnis von Innenwiderstand (der Endstufe) zur Anschlussimpedanz.
Ob du nun also beide Kanäle brückst und dann 4 Ohm Anschlussimpedanz hast, oder beide Kanäle einzeln betreibst und dann 2 Ohm jeweile Anschlussimpedanz hast - das Ergebnis ist dasselbe. Grundsätzlich kann man aber daraus folgern, dass eine höhere Anschlussimpedanz einen Kontrollgewinn verursacht - allerdings gleichzeitig auch einen Leistungsverlust.
Wenn man dann allerdings die Endstufe schon wieder voll an Ihre Leistungsgrenzen fahren muss, nur um die gewünschte Leistung abrufen zu können, ist ein durch eine hohe Impedanz "erkaufte" Kontrolle schnell wieder futsch...
Davon aber abgesehen: Dieses Thema ist ein High-Ender-Thema. Nichts für ungut, aber es gibt 100 wichtigere Faktoren, die wesentlich MEHR Einfluss auf DEINE Anlage haben als die Frage, ob du einen 2 oder 4-Ohm Subwoofer nehmen solltest....

Viele Grüße
Matze
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Mo 3. Aug 2009, 21:32

So...

Bin jetzt auf dem Weg meine Basswiedergabe deutlich zu verbessern.

Habe mich (wirklich) schweren Herzens von meinem HUB-Car-Subwoofer getrennt und warte jetzt auf die Lieferung meine Kofferraum-Subwoofers. Es wird das (speziell für den smart 450 gefertigte) Gehäuse von Matze mit einem Alpine SWR 1022 D mit 25 cm Durchmesser.

Nun tauchen aber schon die nächsten Fragen auf...

Ist es sinnvoller, die beiden 2 Ohm Schwingspulen in Reihe zu schalten (Gesamt-Impedanz = 4 Ohm) und sie mit den gebrückten Ausgängen 3+4 der Steg (AQ 75.4x) zu betreiben ODER die beiden Schwingspulen jeweils einzeln (jeweils 2 Ohm Impedanz, glaub das verträgt die Steg schon) mit Ausgang 3 und 4 zu betreiben?

Die erste Variante würde ein 2-adriges Kabel von der Endstufe zum Subwoofer erfordern, welcher Kabelquerschnitt ist hier ausreichend bzw. erforderlich? Bei der zweiten Variante würden 2 jeweils 2-adrige Kabel zum Subwoofer gehen, welcher Kabelquerschnitt wäre hier zu empfehlen?

Der Subwoofer tut ja seine Dienste unter bzw. hinter der original Kofferraum-Abdeckung, kann ich die drin lassen oder ist es besser sie herauszunehmen?

Welche Idee habt Ihr, den Subwoofer vor Beschädigung durch Benutzung des Kofferraums und der entsprechenden Gegenstände zu schützen?

Gruß aus Oberfranken, Sitzi.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Hifi-Matze » Fr 14. Aug 2009, 09:48

Beide Spulen in Reihe und dann gebrückt auf den Woofer.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Sitzi » Fr 14. Aug 2009, 15:02

Hallo, Matze,

sollte wahrscheinlich "und dann auf die Steg" heißen, oder?

Gruß aus Oberfranken, Sitzi.
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Re: Verbesserung der Bass-Wiedergabe

Beitragvon Hifi-Matze » Do 20. Aug 2009, 13:05

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