Arbeitsrecht: Frage zwecks möglicher Abfindung




All das mehr oder weniger "sinnvolle" Gelaber über Gott und die Welt, könnt Ihr hier vom Stapel lassen...

Arbeitsrecht: Frage zwecks möglicher Abfindung

Beitragvon tobsim » Mo 11. Mai 2009, 07:52

Hi!

Ich wurde zum 30.04.2009 durch meinen Arbeitgeber "aus betriebswirtschalftlichen Gründen..." gekündigt.

Ich hatte einen unbefritsteten Arbeitsvertrag.

Nun ist es so das zu meiner Verweunderung ein paar Kollegen - die noch einen befristeten Arbeitsvertrag hatten, immer noch bei dieser Firma sind.

Desweiteren wurde Leute entlassen, die höhere berufliche Qualifikationen/Erfahrungen in dieser Berufssparte vorzuweisen haben...
Der Nasenfaktor ist bei dieser Firma anscheinend das höchste Gut.
Ich selbst war dort knapp 18 Monate.

Nun erwäge ich entweder Allein oder im Kollektiv mit anderen "Geschädigten" zu klagen.

Letztenldich ist die Firma für eine hohe Fluktruation bekannt, sogar schon bei der "Agentur für Arbeit".

Dort arbeiten möchte von "uns" dort eh keiner mehr.

Aber wenn man z.B. eine Abfindung erklagen könnte, wer das zumindest eine kleine Entschädigung !

Daher meine Frage AN JURISTEN, würde es sich lohnen eine Abfindung zu erklagen ?

Mir geht es nur um das Prinzip, das man sich von solchen Firmen nichts gefallen lassen darf.

Freu mich über jeden kompetenten Hinweis.

MfG
Tobias
tobsim
 
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von Anzeige » Mo 11. Mai 2009, 07:52

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Re: Arbeitsrecht: Frage zwecks möglicher Abfindung

Beitragvon Tuxxi » Mo 11. Mai 2009, 08:05

hi tobsim,

bin sicherlich kein jurist, aber bei 18 monaten zugehörigkeit, selbst in der von dir geschilderten konstellation, glaube ich nicht, das du ein generelles recht auf eine abfindung hast.

selbige hängt sicherlich auch mit den für deinen betrieb gültigen regelungen zusammen, erste auskunft kann dir da erstmal die zuständige kammer erteilen bzw. gewerkschaft.

auf jedenfall würde ich da keineswegs kollektiv mit anderen vorgehen, da du bei einer einzelfallentscheidung sicherlich mehr erfolg haben dürftest, muss doch der arbeitgeber nicht befürchten, das dann sofort eine ganze welle an abfindungszahlungen über ihn herrein bricht.

wie auch immer, frage erstmal an obigen stellen nach und dann auf jeden fall nix ohne anwalt unternehmen. sofern du keine rechtschutz hast, steht dir zumindest ein beratungsgespräch zu.

ohne rechtschutz halte ich allerdings eine klage für nicht sinnvoll, musst du doch von der möglichen abfindung (die bei grade mal 18 monaten eh nicht so hoch ist), auch die ra-kosten abziehen.

würde meine energie dann ganz ehrlich lieber auf die jobsuche konzentrieren, sonst wirfst schlechtem geld am ende noch gutes hinterher...

wünsch dir auf jeden fall viel glück und drück dir die daumen, das du bald was neues hast..

http://www.info-arbeitsrecht.de/Arbeitsrecht_Abfindung/arbeitsrecht_abfindung.html

gruß stephan
Tuxxi
 

Re: Arbeitsrecht: Frage zwecks möglicher Abfindung

Beitragvon tobsim » Mo 11. Mai 2009, 09:28

Hi tuxxi !

Erstmal BESTEN DANK.

Das Gute:

Bin ohne in einem Schwung zum 01.5. zu einem neuen,und sogar besseren Arbeitgeber (u.A.bessere Bezahlung) gewechselt ;-)

Im Rechtsschutz bin ich.

Aber hast wohl Recht was den ganzen Aufwand angeht... :|

Ich war mal bei einer anderen Firma insgesamt acht Jahre, da wurden dann auch viele Leute entlassen:

Meine Abfindung damals 6800 Euro :evil:

Tja...wenn man nicht bei einem Großkonzern schafft (VW,Daimler etc.) bringt einem sowas nicht wirklich viel.

Nun ja.

Was solls.

Gruss
Tobias
tobsim
 
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Re: Arbeitsrecht: Frage zwecks möglicher Abfindung

Beitragvon BZ99 » Mo 11. Mai 2009, 11:01

Hallo,

ich antworte einfach mal als Jurist. So pauschal kann man nicht sagen ob Du einen Anspruch auf Abfindung hast.
Hierfür bräuchte man schon genauere Angaben (fällst Du unter den sachlichen Anwendungsbereich des KSchG?, erfolgte die Kündigung form- und fristgerecht?, wann ist die Kündigung zugegangen, wieviele Arbeitnehmer sind dort beschäftigt, wurde die Kündigung begründet usw.)
Genaueres kann Dir daher nur ein Anwalt im Rahmen einer Erstberatung sagen, am besten ein Fachanwalt für Arbeitsrecht (ich bin keiner!)
Einach mal einen Termin vereinbaren, Erstberatung ist auch ohne Rechtschutz nicht so teuer!

Grüße
Daniel
BZ99
 
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