ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut




Wenn Ihr über die ganzen Probleme der Welt bescheid wisst, dann spielt hier drinnen...

ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Bumblebee » Fr 27. Dez 2013, 00:04

Dem ADAC brennt wohl der Kittel

http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... sung-.html

Irre ich mich oder sollte der ADAC nicht das Interesse der Clubmitglieder = Autofahrer vertreten.
Für mich ist eine Maut für Ausländer oder Maut für alle Privat-PKW mit Abzug von der KFZ Steuer deutscher PKW
was ganz anderes wie noch höhere Steuern für alle denn das erhöht auch noch alle anderen transportabhägigen Waren und Güter....
ich glaube das einzige was hier hilft ist kündigen!
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Schaefca » Fr 27. Dez 2013, 01:02

@ BB:

Reine Schaukämpfe - der ADAC weiß genau, in welchem Zustand die Infrastruktur ist. Mit billigster Polemik wird die Maut nun durchgedrückt (mein Reden seit Jahren), schuld sind nätürlich die Anderen, aber löhnen dürfen wir alle. Hat sich der Rauch verzogen, hat der ADAC "heldenhaft gekämpft", der Alltag kehrt zurück.

Machen wir uns nix vor: rechnet man alle Folgekosten des motorisierten Individualverkehrs (was für ein Wort!) mal mit ein, müsste der Liter Sprit ohnehin das Doppelte kosten. Womit wir wieder bei den GRÜNEN wären. Austreten hilt da wenig - ein 1,5l/100km-Smart aber schon. Nur: wann baut DAIMLER den endlich? ;)
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon ursus71 » Fr 27. Dez 2013, 19:48

Meine Kündigung beim ADAC ist heute raus gegangen. Die spinnen doch wohl beim ADAC.
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon GT24 » Fr 27. Dez 2013, 22:36

Der ADAC sondert doch öfters Dinge ab die kein Hand oder Fuß hat. Auch Ihre Test sind manchmal komisch, mal ist das eine gut dann beim anderen wieder murks.
Der ADAC nutz manchmal Seine Macht um Stimmung zu machen.

Das der Verbrauch runter muss ist doch jedem klar, aber es ist " noch " zu günstig das sich die Menschen Gedanken machen. Ich hatte die Tage wieder die Debatte mit Diesel u. Benziner wieder. Da meinte mein Gegenüber Sein Diesel wäre es. Nur mein Hybrid verbraucht knapp 5 Liter Sein 5er BMW um die 9 Liter ( ok ist schon wenig Älter das Model ), als ich Ihm die Zahlen in Euros zeigt machte Er schon große Augen.
Am Ende beißt es Uns doch sowieso in den Hintern. Verbrauchen Unsere Autos weniger wird das Benzin teurer.
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Schaefca » Sa 28. Dez 2013, 10:29

GT24 hat geschrieben: Verbrauchen Unsere Autos weniger wird das Benzin teurer.


Das stimmt - aber ein extrem sparsames Auto bringt dennoch spürbare Vorteile gegenüber der "Standardware". Wie war das denn damals mit dem "echten CDI"? Wir tuckelten tatsächlich mit 3l/100km zur Arbeit, als der "normale" Diesel (GOLF, ASTRA, XSARA, CLIO, FOCUS, BRAVO etc.) sich noch 5-6 Liter zog.

Deswegen flehe und bettele ich ja seit gefühlten 5 Jahren um einen Smart, der diese echten 2-3 Liter Einsparung auf 100 km wieder bringt. Ein Plug-In-Smart könnte das. Da mein täglicher Radius innerhalb der Stromreichweite läge (so 30 km rein auf Strom sollten drin sein), er möglicherweise steuer- und mautfrei gestellt wird und vielleicht (wie in Norwegen) auch noch die Busspuren nutzen darf, würde ich Dr. Z. dafür sogar eine Woche lang den Ar ... - ach, lassen wir das. :mrgreen:
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon GT24 » Sa 28. Dez 2013, 11:25

Sonderrechte oder kleine Belohnungen wird es erst für Hybrid, Plug-In und E-Mobil geben wenn VW Ihre Autos auf den Markt gebracht hat.
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Schaefca » Sa 28. Dez 2013, 11:56

@ GT24:

Dobrindt ist Bayer - und der i3 muss ein Erfolg werden, sonst hat die Klatten 3 Milliarden versenkt und spendet nix mehr. Der Würfel ist m.E. bereits gefallen. ;)
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Michael Z. » So 29. Dez 2013, 09:17

ich bin gegen die Maut. Schon bei der LKW Maut war für mich abzusehen das es nur einen kleinen Schritt braucht bis das auf jeden Wagen übertragbar wäre.

Des weiteren was sollen denn KFZ Steuereinspaarungen bringen? Aktuell ist bei der Maut ja die Rede von 100€. Ich zahl 40€ Steuern im Jahr. Würde ich 60€ also raus bekommen? Never ever! So ein System ist wiedermal nur sinnvoll wenn man die drecks suv klasse fährt die sowieso viel schluckt weils 5T sind die herrumgetragen werden. Das dann für eine Person, ,aximal 2 .... Mich kotzt alles einfach nur an. Genau so wie das drecks Sonderrecht das große Wägen unverhältnismäßig anders berechnet werden vom Ökosiegel als kleine Wägen...

Ich sag es wird so kommen: Maut für alle. Keine Vergünstigungen. Fertig. *würg*. Auch mit dem "wir verwenden das Geld nur für die Straße" wird früher oder später sich ändern und dann heißts auch wieder: "Wir haben kein Geld für die Straßen". Wenn die Autos und LKW weniger wiegen dann halten die straßen länger. Zum glück wurden diese "Mega" LKW's nicht bewilligt. Da macht so ein Monster doppelt so viel schaden der dann repariert werden muss. :evil:

Ja ich würde lieber mehr Geld in Sprit investieren. Dann heulen die ganzen Mammis mit ihren Hausfrauenpanzern rum. Sollen se doch. Einziger nachteil ist das die Tankstellen im Grenzgebiet noch viel beschissener dran sind als sowieso schon.


Wenn ich mal ganz ehrlich bin. Früher gab es eine Steuer die einen Hausbewohner per Fenstergröße zur Kasse gezogen hat. Große Fenster, mehr Steuern. Ich hätte so was ähnliches gerne für nen Wagen. Wenn der Wagen, pro Person im Haushalt, größer ist als die durchschnitts m³ die eine Person im Auto braucht, drauf zahlen. Dann haben Familien mit viel Kindern in nem Transporter nicht teurer. Die Tante die aber alleine einen X5 fährt sehr wohl...
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Schaefca » So 29. Dez 2013, 10:40

Tach!

Wie war das? 60 % der Neuzulassungen in D waren Firmenwagen? Da scheidet eine Mineralölsteuererhöhung ganz klar aus, damit würde man ja die deutschen Unternehmer zusätzlich belasten und dann wollen sie weniger Firmenwagen. Also völlig logisch, dass die Lobbyisten ein Pickerl samt Steuerverrechnung durchdrücken.
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon yueci » So 29. Dez 2013, 10:43

Moin,

ich finde die Idee die Steuern für Treibstoff zu erhöhen absolut hirnrissig - gesamtwirtschaftlich bedeutet es, dass wir doppelt und dreifach bezahlen müssen.
Wenn man denkt, dass es nur den Treibstoff betrifft, den man in seinen Smart füllt hat viel zu kurz gedacht, alles wird teurer - selbst die Bioeier vom Landwirt aus der Umgebung.

Vielmehr bin ich dafür die durch den Individualverkehr eingenommenen Gelder in einem größerem Maße für den Erhalt der Infrastruktur einzusetzen damit statt immer mehr Haushaltslöcher zu stopfen. Die lobbygesteuerte Politik begreift nicht, das der Erhalt und der Ausbau der Infrastruktur einen wesentlichen Bestandteil des wirtschaftlichen Erfolgs Deutschlands ausmacht.
Ob nun ein paar Ausländer kostenfrei über unsere Autobahnen fahren oder nicht kratzt mich nicht die Bohne.

Ach ja - die Hausfrauen* in ihren SUV-Panzern kratzen 2 oder 3 Euro pro Liter Treibstoff nicht die Bohne, sie haben mehr Probleme mit der Entscheidung ob die Innenausstattung ihres jährlich neuen Panzers kackbraun oder spremabeige sein wird. Alle Fahrzeuge und Betriebskosten werden eh als Aufwand von der Firma des Mannes (der Frau) getragen.

Gruß
Marc

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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Schaefca » So 29. Dez 2013, 11:23

@ yueci:

Die Maut dient nicht dem Erhalt der Infrastruktur, sie dient a.) Seehofers Machterhalt und b.) der massenhaften Einführung der bislang unverkäuflichen E-Autos. Warum hat AUDI den Austieg vom Austieg in Sachen E-Auto so plötzlich vollzogen? Warum zieht BMW den iX durch? Weil sie Absatz in D brauchen und dieser nun steuerbar wird. Mit den paar Jahren Steuerbefreiung wie bisher haste keinen Käufer hinter 'm Ofen vorgelockt.

Steuern sind übrigens nicht zweckgebunden. Schließlich mussten wir Deutschland am Hindukusch verteidigen, was schlappe 11 Mrd. gekostet hat. Auch aus Deiner KFZ-Steuer bezahlt. ;)
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon yueci » So 29. Dez 2013, 15:01

Moin Schaefca,

dass die Steuern nicht zweckgebunden sind ist mir klar schließlich schieb ich - natürlich missverständlich, aber mit einem leicht sarkastischen Unterton - "in einem größeren Maße", denn sie werden neben allen anderen Einnahmen auch für den Infrastruckturerhalt verwendet !

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es vorrangig darum geht mehr Einnahmen aus der Bevölkerung zu generieren um die selbst gemachten Haushaltslöcher zu stopfen.

Gruß
Marc
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Bumblebee » Sa 11. Jan 2014, 10:38

Ich finde es sehr schade, das viel zu viele sich hier gar keinen Kopf machen und scheinbar alles hinnehmen:

Die Argumente des ADAC "lieber noch höhere Steuern" sind trotzdem nicht richtig gedacht.
Eine höhere Benzin oder Mineralösteuer oder auch Mehrwertsteuer (denn wir zahlen ja schon Steuern auf Steuern beim Benzin!!) belasten doch wieder nahezu nur die deutschen Steuerzahler.
Die Ausländer nutzen vor allem im Sommer unsere BAB , dürfen hier viel schneller als zu Hause fahren, und beschädigen und verstopfen unsere Autobahnen mit alles anderen als ökologisch moederne Fahrzeugen. Tanken tun Sie im meist günstigeren Ausland .
Klar erzeugen jede Art von Maut auch Kosten - und aber auch Arbeitsplätze und Umätze der Hersteller und Kontrolleure der Maut - aber es wäre der einzige und ultimative Ansatz alle Nutzer der deutschen Strassen zur Kasse zu bitten und unsere BAB und Umwelt ggfs. zu entlasten wenn die deutschen Autofahrer wirklich nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden.

Ich verstehe Deutschland nicht - immer wird nur gemosert aber keiner traut sich was .
Die Deutschen sind für alles in Europa die Zahlmeister (zu 27%) und die Hilfen und Versprechungen und Subventionen der Politiker kommen nicht nur aus den derzeitigen Steuern - das wäre ja noch OK- Nein Sie versprechen Finanzhilfen und Dinge die unsere zukünftigen Generationen noch bezahlen müssen - unsere Kinder - wenn es die Politiker, die das verzapft haben, schon lange nicht mehr gibt.

Ich beneide hier die Schweiz, denn deren Volksabstimmungssystem ermöglicht es gar nicht einen solchen Quatsch zu verzapfen .

Unsere Politik werden wir nicht mehr in den Griff bekommen, weil der normale deutsche politikunfähig ist und sich lieber damit nicht beschäftigt, (Man kann ja eh nicht sändern !) aber wenn ein Verein dem ich angehöre und dem ich doch richtig Mitgliedsbeiträge zahle noch so einen nachteilhaften Vorschlag macht , dann muß man und sollte mann diesem Verein zeigen wo die Grenzen sind!

Das kann man nur, wenn dieser Verein erheblich und schmerzliche Konsequenzen sieht und diese Konsequenz kann nur eine Beschwerde oder gar Kündigungsflut zeigen, dass er daneben liegt bis der Verein einsieht dass er wirklich wieder die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten hat und keine faulen politischen Kompromisse eingeht.

Das Kernproblem ist doch nur:

Wie beteiligen wir auch die ausländ. Nutzer unserer Strassen (nicht nur Autobahnen) an unseren Instandhaltungskosten und evtl. entlasten unsere BAB und Umwelt vor allem im Sommer ohne den gemeinen deutschen Steuerzahler noch mehr zu belasten. Die Maut muß so hoch sein, dass wir als Transitland nicht mehr mißbraucht werden.

Der Steuerzahler und Verbraucher hat Macht gegenüber Einzelunternehmen wenn er will:
>Wer kann sich noch an Shell und Brent Spa erinnern und damals ging es auch um unsere Umwelt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_Spar

Es liegt doch an uns allen und jeder sollte Aktivität zeigen, denn so wie es derzeit aussieht bekommen wir in jedem Falle mit den Konsequenzen zu tun.

Wenn schon ein Interessenverband der Autofahrer lieber zu Steuererhöhungen rät....
einen größern Gefallen kann man ja wohl unserer Politik nicht tun.

In vielen Foren wird darüber diskutiert und sich beschwert aber leider wie so oft handelt kaum einer.

Der ADAC verschickt derzeit ArguSchreiben an die die gekündigt haben,
die derart schwach sind, dass ich zumindest meine Kündigung mehr als gerechtfertigt sehe!

Jetzt suche ich mir einen neuen Verein der auch meine Interessen wirklich vertritt!

Gute Fahrt Leute!
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Re: ADAC will lieber höhere Benzinpreise statt Maut

Beitragvon Schaefca » Sa 11. Jan 2014, 11:43

@ Bumblebee:

ich finde Deine Gedanken wichtig. Ich für meinen Teil engagiere mich mittlerweile in meiner Kommune, u.a. zu den Themen 'Laternentankstellen' und 'neue Formen des ÖPNV' (Schnellbusse/Hasselter-Modell). Mobilität entwickelt sich allmählich zum Luxusgut, das für immer weniger Menschen in D bezahlbar ist. Die Autohersteller jammern über die Absatzkrise in Europa, aber genau da liegt doch der Hund begraben => Autofahren ist für viele Menschen schlicht zu teuer geworden:

Wirtschaftskrise: Hunderttausende Griechen melden ihre Autos ab>>

Autofabriken in China? Toll für die Aktionäre - Autofabriken in Europa? Wären toll für die Arbeiter/Konsumenten. Aber soweit denken Dr. Z. & Co. nicht, sie brauchen schnelles Wachstum. Dessen Grenzen werden aber auch in China bald erreicht sein:

Dicke Luft in Peking >>

Ich denke, unser Verein in Europa heißt 'Die verbliebenen Autokäufer' - nur mit der Wahl des Modells kannste hier noch was beeinflussen. Deshalb bin ich ja für den '1,5l/100km-Smart', da wäre mir jegliche Maut sch**egal. Beim Diesel hat der Verbraucherwille ja auch gefunzt - heute ist fast jedes zweite Auto ein Diesel. Das jedes zweite Auto in 20 Jahren ein reines E-Auto sein wird, bezweifle ich nach wie vor massiv, wg. der fehlenden Ladeinfrastruktur. Da helfen die paar TESLA-Säulen nicht weiter. ;-)

Was wird denn der neue Smart verbrauchen? Ich denke, im Prospekt wird DAIMLER über 20% weniger verbrauch jubeln, im Alltag wird sich kaum etwas ändern, wetten, dass? Für mich also keine Option (Mist, unser 44 (mit echten 4,5 Liter/100km) ist nun auch schon 10 Jahre alt!).
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