Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"




Wenn Ihr über die ganzen Probleme der Welt bescheid wisst, dann spielt hier drinnen...

Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon tobsim » So 14. Jun 2009, 16:41

Hi!

Habe heute in der AUTOBILD gelesen, das
folgendes im Tiefensee-Ministerium im Gespräch ist:

Die Überlegungen sehen vor:

Alle Inhaber eines PKW-Führerscheins Krafträder bis 125ccm fahren dürfen (bislang ja nur erlaubt wenn Prüfung vor dem 1.4.1980).

Ich fänd das echt gut.

Da ich nur 28km zur Arbeit habe...

So für den Sommer wär das doch zumindest eine Alternative.
Natürlich würd ich mein 42 Cabrio weiterhin behalten.

WAS MEINT IHR ?

Wär prima wenn man da mal auf dem Laufenden bleibt !

Gruss
tobsim
 
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon Chris_IN » So 14. Jun 2009, 17:03

Da ich nen A1-Schein (bis 125ccm, 15PS) hab, betrifft es mich nicht sooo sehr ;)

Aber ich würde es an 1-2 Fahrstunden binden..
Denn zwischen nem 50er Roller mit 45km/h (fast wie fahrrad fahren) und nem "leichtkraftrad" (hässlicher name :mrgreen: ) mit bis zu 120km/h ist schon ein ein unterschied, find ich..

Also einfach sagen, dass wer das haben will, 1-2Fahrstunden machen soll...
Sonst glaub ich hängen einige iwo mal an nem baum in ner Kurve, wenn auf feuchter fahrbahn, oder laub, bzw. rollsplit der hinterreifen die flöte macht und sagt "so, ich bin mal weg" :mrgreen:

In diesem Sinne,
Chris
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon smart-IN » So 14. Jun 2009, 17:26

also ich wär auch dafür. :D
diese 45 mit nem roller empfinde ich als verkehrsgefährdender, als wenn jemand mit dem verkehr auch wirklich "mitschwimmen" kann.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon tobsim » So 14. Jun 2009, 17:33

Solange da nicht unangemessene Kosten auf den Einzelnen kommen würden, wären doch ein paar Fahrstunden absolut okay !

Ich selbst bin mal mit einem "etwas schnelleren" 50'er Roller zu Arbeit gefahren.

Und da ich nur durch knapp drei Dörfer muss, ging das damit absolut.

Auf Hautpverkehrs-Straßen ist das echt teilweise nervig mit den regulären 45km/h Dingern...
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon Chris_IN » So 14. Jun 2009, 17:36

2 fahrstunden würden ja schon reichen, einfach die grundlegenden sachen mitzubekommen..
Das sind vllt. 50 euro, was die kosten, vllt. auch weniger, wenn es da so ein "programm" gibt ;)
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon smart-IN » So 14. Jun 2009, 17:42

und dann? muss man einen wisch mit rumfahren wo drauf steht, dass man auch diese stunden gemacht hat?
die grundlagen wie man so einen roller bedient - egal ob 50 oder 125ccm - erklärt einem auch der freundliche rollerhändler. wer es danach nicht kapiert hat, sollte lieber auch kein auto fahren. ;)
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon kugelblitzchen » So 14. Jun 2009, 17:46

Ich wäre auch dafür und 2 Doppelstunden fände ich auch wichtig,
Bin selber 17 Jahre mit ein 50ccm Roller gefahren bis mich Anfang Dezember einer vom Roller fegte,hatte großes Glück und nur einen Beckenbruch.
Zum teil ist das sowas von Gefährlich ,weil man ja nie im verkehr mit Schwimmen kann ,sondern immer als Hindernis übelst Überholt wird.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon flomei » So 14. Jun 2009, 17:52

Hm, ich halte das für keine gute Idee. Und vor allem reichen zwei Fahrstunden auch lange nicht aus dafür.

Wenn man mal hier schaut, dann sind für den A1-Führerschein schon alleine 12 Pflichtfahrstunden vorgesehen. Nun gut, die Autobahnstunden kann man knicken, die sind Mumpitz. Wichtig sind aber ganz bestimmt die dort nicht näher aufgeführten "Grundlagen" nach eigenem Können.

Jemand der noch nie Mofa oder Roller gefahren ist (gibt es, hatte ich während meiner Ausbildungszeit mit dabei und es war ein "schlimmer" Anblick, zumindest für mich mit Mofa- und Roller-Erfahrung), der schmeisst ein Motorrad, egal wie groß oder klein, ohne Probleme in jeder Kurve weg bzw. sich von dem Teil runter. Und ein grundlegendes Gefühl für das Fahren auf zwei Rädern zu bekommen ist nicht in 90 Minuten (Fahrschulen rechnen Fahrstunden ja auch in 45 Minuten-Schritten) getan, bestimmt nicht.

Es ist schwer hier eine Zahl zu nennen aber ich würde 10 Fahrstunden mindestens ansetzen.

Alleine die Grundübungen (Ausweichen, Slalom, Vollbremsung etc.) müssen auf jeden Fall sitzen, die braucht man leider öfter als gedacht, und natürlich muss auch etwas Fahrpraxis dazu kommen...
10 Stunden, vielleicht auch mehr, das muss schon sein.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon tobsim » So 14. Jun 2009, 17:54

Ganz ehrlich ?

In Ballungszentren oder viel frequentierten Bereichen würd ich mit einem 50'er Roller gar nicht losfahren...

Zu gefährlich.

Man muss schon in etwa die Geschwindigkeiten des regulären Verkehrs "mitnehmen" können.

Wie erwähnt, so auf dem Land ist sowas okay.

Meine Meinung da ich das selbst ja schon mal durchlebt habe.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon apicsmart » So 14. Jun 2009, 18:58

Hi,

Ich bin ja nunmal einer von denen die ausser im Urlaub noch nie ein motorisiertes Zweirad gefahren hat.
Und in dem Urlaub in dem ich mir ein solches mal gemietet habe, habe ich mich auch gleich auf die Schnauze gelegt.
Klassiker: Kurve, etwas Sand, keine Fahrerfahrung und schon ging das Hinterrad weg und ich liege auf dem Asphalt. :(

Ausser ein paar Schürfwunden ist nix passiert, aber das zeigt schon das ein reiner Autofahrer zwar die selben Verkehrsregeln kennt, bzw. kennen sollte, aber noch lange kein Moped fahren kann.

Ich fände die Idee zwar auch gut, wenn ich eine 125er ohne zusätzliche Prüfung und Fahrschulunterricht fahren dürfte, aber nicht ohne ein paar Pflichtstunden.

Ich meine, die Sache wäre vom Ablauf her doch gar nicht so schwierig. Wer sich in seinen Führerschein die 125er Klasse Eintragen lassen will, muss eine Bestätigung vorlegen, das er eine Gewisse anzahl Pflichtstunden gemacht hat. Sonst wird die Klasse eben nicht eingetragen. Ich halte dabei aber 2 Stunden auch für zu wenig.

Ich denke mal das irgendwas zwischen 5 und 10 Stunden Pflicht sein sollte um halbwegs sicher so ein Fahrzeug führen zu können.

Sollte der Entwurf ohne Auflagen durchkommen, würde ich aber wahrscheinlich freiwillig diese anzahl Fahrstunden nehmen.
Das ist mir mein Leben dann doch wert. ;)
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon tobsim » So 14. Jun 2009, 19:20

Generell ist das eh immer so eine Sache mit dem Führen von Kraftfahrzeugen...

Ehrlich gesagt mach ich da nicht so die Unterschiede ob Roller,Motorrad oder Auto etc.

Es gibt immer Leute die nicht sinnig an ein neues Gefährt treten.

Wenn man zu schnell unterwegs ist bei einem unbekannten Fahrzeug muss man halt aufpassen.

Wenn man dann doch einen Unfall hat - eigene Schuld.

Dann dürfte man ja auch keinem 18 Jährigen z.B. einen GTI verkaufen...
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon apicsmart » So 14. Jun 2009, 19:37

tobsim hat geschrieben:Generell ist das eh immer so eine Sache mit dem Führen von Kraftfahrzeugen...

Wenn man dann doch einen Unfall hat - eigene Schuld.

Dann dürfte man ja auch keinem 18 Jährigen z.B. einen GTI verkaufen...


Zu den drei Aussagen:
    1. Stimmt!!!
    2. Stimmt absolut!!!
    3. sollte m.E. auf jeden Fall unterbunden werden

Zu drei, noch den Zusatz, das ich persönlich der Meinung bin, das es Sinnvoll wäre Führerschein Neulingen eine Beschränkung wie bei Motorrädern aufzuerlegen.
Die Frage dabei ist halt wo zieht man die Grenze? Bei 60, bei 75, bei 80, oder erst bei 100PS???
Der zweite Punkt ist leider bei dieser Sache, das man keine 200PS braucht um sich und andere Verkehrsteilnehmer umzubringen. Da reichen dann auch die 60 PS aus. :(
Somit wäre der Effekt nicht relevant.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon yellow-teddy » So 14. Jun 2009, 19:44

Es ist schon viel zum Thema gesagt worden, deshalb beschränke ich mich auf ein:

Ich hoffe, dass dieser Entwurf in dieser Form NIE durchkommt!

Viele Grüße

Teddy
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon Alucard » So 14. Jun 2009, 19:50

Das was ApicSmart sagt, ist auch mit öfters zu ohren gekommen, als ich mir das selber schon überlegt hatte.
Als Motorradfahrer mit 18 ist man auf 34Ps begrenzt. Kein ding, der Karren läuft auch mit 34Ps noch 160 normalerweise.

Die Autofahrer sind aber offen. Da kann der Bub vom Papa mal nen 400Ps Karren geschenkt bekommen, und sich mit mehreren Leuten umnieten.

Die Grenze zu setzen ist aber schwer zu sagen, aber was solls ~

Zum Thema 125 für alle. Mein Vater hat diesen 125er führerschein geschenkt bekommen, und hatte danach glaub ich 5 oder 6 roller zerlegt O.o
Ich währe ebenfalls für minimum 2 runden in der fahrschule, bevor das freigegeben wird... ausser die Roller müssen weg, so Abwrackprämienmäßig. Einfach mal unter die Leute bringen, und schon hat man die Roller von der Halde runter, und auf dem Schrottplatz drauf.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon DJ_Matou » So 14. Jun 2009, 20:36

Also ich sag nur :o :o :o :o - ich fahre Motorrad, seit ich denken kann und habe den ganzen Stufenführerscheinkram mitgemacht. Ich bin absolut NICHT der Meinung daß der PKW-Schein jemanden befähigt, ein zweirädriges Fahrzeug sicher zu bewegen. Kuckt doch einfach mal in die Motorradausbildung bei den Fahrschulen rein, lest nach vom Drücken und Legen, macht die Ausweichübungen, Slalomfahren, Kreisel, Trialstop. Es geht definitiv nicht um den Themenbereich: Mit 120 gegen die Wand, da ist man hin, ob mit oder ohne Erfahrung und Schutzkleidung und Führerschein
Aber wenn du deinen Übungen drauf hast, kannst du das Chaos in den Städten und den Köter, der in den Dörfern über die Straße rennt, meistern.
Wenn nicht, kann dich so eine Kleinigkeit dein Bein kosten, deinen Arm oder sowas.
Wenn denn unbedingt eine Erleichterung als Bauernopfer für die Wählerstimmen her muß, dann erlasst bitte die Theorie-Pflichtstundenwiederholung und die Mindestfahrstundenanzahl.
Wenn jemand bei der ersten Fahrstunde die Übungen kann und sich noch gut genug an seine Verkehrsregeln erinnert, warum ihn dann die Stunden aufzwingen?
Dann aber konsequent bitte, und diese Regeln für alle Führerscheine durchziehen.

Mann, ich seh schon wieder alle Edeltuner: mit 120 auf der Aprilia und 'nen Monat später mit 12 auf dem AOK Chopper.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon yellow-teddy » So 14. Jun 2009, 22:00

DJ_Matou hat geschrieben:Also ich sag nur :o :o :o :o - ich fahre Motorrad, seit ich denken kann und habe den ganzen Stufenführerscheinkram mitgemacht. Ich bin absolut NICHT der Meinung daß der PKW-Schein jemanden befähigt, ein zweirädriges Fahrzeug sicher zu bewegen. Kuckt doch einfach mal in die Motorradausbildung bei den Fahrschulen rein, lest nach vom Drücken und Legen, macht die Ausweichübungen, Slalomfahren, Kreisel, Trialstop. Es geht definitiv nicht um den Themenbereich: Mit 120 gegen die Wand, da ist man hin, ob mit oder ohne Erfahrung und Schutzkleidung und Führerschein
Aber wenn du deinen Übungen drauf hast, kannst du das Chaos in den Städten und den Köter, der in den Dörfern über die Straße rennt, meistern.
Wenn nicht, kann dich so eine Kleinigkeit dein Bein kosten, deinen Arm oder sowas.
Wenn denn unbedingt eine Erleichterung als Bauernopfer für die Wählerstimmen her muß, dann erlasst bitte die Theorie-Pflichtstundenwiederholung und die Mindestfahrstundenanzahl.
Wenn jemand bei der ersten Fahrstunde die Übungen kann und sich noch gut genug an seine Verkehrsregeln erinnert, warum ihn dann die Stunden aufzwingen?
Dann aber konsequent bitte, und diese Regeln für alle Führerscheine durchziehen.

Mann, ich seh schon wieder alle Edeltuner: mit 120 auf der Aprilia und 'nen Monat später mit 12 auf dem AOK Chopper.



AMEN!

Schaut euch nur manche Autofahrer auf den 50'er Rollern an. Dann wird schnell klar, warum es mehr auch nicht sein muss. Auf Grund der 45 km/h Begrenzung verzichten zum Glück viele Autofahrer auf ein Zweirad. In meinen Augen ist das besser so. Abgesehen davon reden hier so viele von Rollern. Aber es gibt ja nicht nur Roller. Wenn man jemandem, der noch nie auf einem motorisierten 2-Rad gesessen hat, auf einmal auf ein 125'er Motorrad setzt, dann kann das in den meisten Fällen nur schief gehen. Und wenn sich die Leute nur selber verletzen oder gar tot fahren: Bitte schön. Aber in aller Regel trifft es meist die Leute am meisten, die nix, aber auch gar nix mit dem Verursacher zu tun haben.
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon rugerclub » So 14. Jun 2009, 23:15

diese Initiative 125ccm für den dreier frei zu geben gibt es schon seit Jahren im Verkehrsministerium und wird immer vom Verkehrsgerichtstag "kassiert". Auch in Brüssel ist man dem positiv eingestellt. Ich bin dafür. OHNE FAHRSTUNDEN -brauche ich bei einem 50ccm auch nicht, also warum der voraus eilende Gehorsam? Typisch Deutsch!
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon tobsim » Di 23. Jun 2009, 13:07

Heute bekam ich folgende Info von "meiner" Fahrschule:

Hallo Tobias,

Wer immer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat ist ein Spaßvogel. Im
Gegenteil, die Behörden sind froh
wenn die Regelung wegfällt das Leute die vor 1984 den FS gemacht haben die
125ziger einfach so fahren dürfen.
Falls wir nochmal irgendetwas anderes hören sollten werden wir an Dich
denken.
Liebe Grüße

Monika + Rolf
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon reinhard » Fr 21. Aug 2009, 19:23

hallo,ich fahre sei 1983 unfallfrei,ob 7,5t,pkw,roller.seit einigen monaten fahre ich einen 125ccm chopper,den beherche ich wie jedes ander fahrzeug.die erlaubnis,(erkundig) erteilte mir eine fahrschule in mg zu,und ein polizeibeamter die sagten zu mir das ich mit der kl 3 alt von 83 einen chopper fahren darf.jetzt erfahre ich das ich es nicht darf,verbesserrungs vorschlag:den schadensfreiheitsrabatt,erteilung der fahrschule,das man mit der maschine fahren kann,vieleicht eine kleine steuer und fahren auf probe.aber was mache ich jetzt?
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Re: Im Gespräch "125ccm Führerschein für alle Autofahrer"

Beitragvon Tobias Claren » Mi 5. Okt 2011, 01:08

Wie sieht es aktuell aus?

Die Fahrschule kann man ja nicht gerade als objektiv betrachten.
Die hätten gerne so viele Führerscheine und Stufen wie nur möglich.
Die haben sich damals doch wohl schon die Hände gerieben, als die 7,5t und Anhänger fielen.
Ich habe zum Glück noch beides mit drin.

Und wenn wie von Google und General Motors (unabhängig voneinander, die sind keine Partner) angekündigt 2018-2020 die ersten serienreifen selbstfahrenden Autos (ohne spezielle Leitsysteme, Funkbarken und Krempel den nur Deutsche Forscher "brauchen") da sind, können die richtig zittern.
Natürlich auch die Taxifahrer, LKW-Fahrer usw..

So wie Menschen die Automatik gelernt haben nur Automatik fahren dürfen, wird es zwangsweise auch die Möglichkeit geben ganz ohne Führerschein zu fahren. Dann aber nur automatisch gesteuert.
Auch Behinderte/Blinde, Kinder (die fahren und fliegen ja auch mal unbegleitet), völlig ohne Mensch (mal eben zum Supermarkt schicken wo man online bestellt und bezahlt hat) usw..
Oder die Betrunkenen, oder jeder der sich sein Auto (oder eines des Car-Sharing) per Smartphone (GPS) jederzeit wie Knight-Rider zum Abholen ruft.

Science Fiction? Die Testwagen fuhren in Hunderttausenden Testkilometern schon sicherer als ein menschlicher Fahrer.
Kein einziger UNfall. OK, an der Ampel fuhr einem der Testwagen ein Mensch hinten drauf. Die Schuld lag eindeutig bei diesem. Sie könnten schon heute eingeführt werden, aber die 7+ Jahre sind eher noch weitere Verbesserung, und besonders das ganze in eine billige Serienreife Form zu bringen.
Und für die ewig gestrigen Moralisten: Wenn sie sicherer fahren als Menschen, dann wäre es eher fragwürdig sie nicht einzuführen.

Würden Autos heute erfunden, erhielten sie nie eine Zulassung, wenn die Unfallzahlen vorgelegt würden.
In Schweden sind Unfalltote per Gesetz verboten ("Vision Zero", ist mittlerweile EU-Initiative: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 72,00.html)!
Dabei geht es nicht darum dass sich die Realität nichts vorschreiben lässt, sondern dass z.B. die Verkehrsplaner gezwungen sind alles einzuführen was Tote verhindert. Es reicht schon wenn auf einer Landstraße einer gegen einen Baum fährt, dass die ganze Landstraße mit Leitplanken versehen werden muss.
Bzw. dass alleine schon diese Möglichkeit besteht.

Und wenn die "Auto-Autos" da sind, könnte so ein Vision-Zero-Gesetz sogar deren Zulassung und das schaffen dafür nötiger Gesetze und Versicherungen erzwingen, wenn sie nachweislich sicherer als menschgelenkte Autos sind.


Übrigens, Google hat mit Mobiltelefonen auch Hardware verkauft (Apple schon immer). Jetzt wo ihnen Motorola Mobile gehört, können sie die sogar selbst herstellen.
Und in 8-10 Jahren gibt es wahrscheinlich Autos von Google (und General Motors) die selbst fahren.
Bzw. Google verkauft Lizenzen für die Technik/Software. So wie bei Android auf Tablets und Smartphones.
Evtl. kaufen sie dann etwas später auch noch einen Autohersteller...



Das hier fand ich auf einer Österreichischen Seite:
Änderung der Motorradklassen
Umgesetzt wird eine EU-Richtlinie, die auch eine Änderung der Motorradklassen festlegt. Es gilt der Grundsatz des stufenweisen Zugangs im Zwei-Jahres-Rhythmus. Jugendliche ab 16 Jahren können ab 2013 in der Klasse A1 eine 125-ccm-Maschine lenken, mit 18 auf A2 (bis 35 kW Leistung) umsteigen und mit 20 auf A. Ein Direktzugang zu Klasse A ist erst mit 24 Jahren möglich.


Es muss also eine EU-Richtlinie geben.
Da ist zwar nicht der Zugang von Autofahrern zu 125ccm angegeben, aber dass es aktuell EU-Richtlinien zu dem Thema gibt geht daraus hervor.
Und soweit ich weiß müssen diese umgesetzt werden, sonst gibt es Strafen gegen ein Land.
Das ist nicht wie auf der Autobahn wo man 130 fahren soll, aber auch 80 (oder 60) oder 200+ fahren darf.

Da wäre es ja dumm jetzt noch A1 oder A zu machen.
Viele machen wahrscheinlich A nur, weil es nicht viel mehr als A1 kostet.
Ich würde dann auch den A machen. Dürfte ich aber mit meinem 3er 125ccm fahren, sähe ich keinen Grund für die Klasse A. Und das befürchten wohl auch Fahrschulen...

Warum ich da keinen Grund bzw. Anreiz sähe?
Wer BRAUCHT denn schon mehr als 125ccm mit evtl. 120kmh spitze?
Darüber ist es doch mehr Psychologisch und Imponiergehabe.
Egal wie vernünftig und erfahren sich jemand bezeichnet, darum geht es mir gar nicht.
Mit 125ccm darf man auf die Autobahn, und ist mit 120kmh (soll ja auch schnellere geben) auch schnell genug, um es alternativ zum Auto zu nutzen.

125ccm habe ich mal als günstiger als einen 50ccm errechnet (wenn man 50% erreicht).
Man zahlt zwar ~€35 auf das Jahr gerechnet für den TÜV, aber ich meine mit Versicherung bleibt man noch unter den €50-€60 für eine 50ccm-Versicherung.
Auf die Steuer verzichtet der Staat angeblich meist, weil es den verwaltungsaufwand nicht lohnt.


Wenn es eine Richtlinie gibt, wären dann überhaupt eigenmächtige Zuganserschwerungen zulässig?
Ich denke mit Jahren an 50ccm-fahrens (mit Auto-FS) hat man schon die Basis für das Fahrgefühl.
Wenn ich eine Unterbrechung hatte (z.B. Roller geklaut, erst Jahr[e] später wieder einen), dann ist das auch wieder ein leicht "unsicheres" Gefühl. Aber das vergeht schnell.
Mit einer Schwalbe war das auch ungewohnt. Fußschaltung (mit Handkupplung) und Fußbremse (zu einer Handgriffbremse). Dagegen ist eine automatische 125 doch einfach. Und (regulär etwas über) 60 fuhr die Schwalbe ganz legal.

Ich würde eh nichts anderes als Roller fahren. Rollerbauweise und möglichst kompakt und leicht. Höchstens eine Honda Innova. Aber die sind ja auch nur neu "günstig" (€1800), gebraucht gibt es wohl auch günstigere (gebrauchte Innova ab €1250).
Das liegt aber auch am Alter. Die Innova ist halt noch nicht 10, 20... Jahre alt.

Theoretisch dürften ja auch Autofahrer 125 fahren, die nicht mal rad fahren können ;-) .
Tobias Claren
 
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