Mindestlohndebatte trotzdem ein Witz




Wenn Ihr über die ganzen Probleme der Welt bescheid wisst, dann spielt hier drinnen...

Mindestlohndebatte trotzdem ein Witz

Beitragvon willi » Mi 2. Nov 2011, 16:45

Altersarmut bei vielen vorprogrammiert und stark steigend !!!

http://taz.de/Debatte-um-Mindestlohn/!81005/

Was würde ein verbindlicher Mindestlohn von 7 Euro brutto in der Stunde, wie er gerade in der Politik diskutiert wird, nun aber ändern am Armutsrisiko vor allem der Frauen? Würde sich dadurch der Anteil jener, die alleine von ihrem Verdienst leben, die unabhängig sind von Ehemann, Scheidungsrisiken und Hartz IV, erhöhen?
Bei einer 40-Stunden-Woche käme für eine Alleinstehende ein Bruttoverdienst von 1.204 Euro (netto: 909 Euro) im Monat zusammen. Mit diesem Einkommen hätte ein Single sogar noch Anspruch auf ergänzende Leistungen nach den Hartz-IV-Gesetzen, sofern er nicht über nennenswertes eigenes Vermögen verfügt.
Mit diesem Nettoeinkommen würde ein Single auch nicht über die durch die EU definierte statistische Schwelle für "Armutsgefährdung" klettern, die in Deutschland 935 Euro beträgt. Und was die Alterssicherung beträgt, ist auch ein Mindestlohn von 7 Euro brutto eine Rutschbahn in die Altersarmut. Um über die Rente einen Anspruch zu erarbeiten, der höher liegt als die heutige Grundsicherung im Alter, also die "Sozialhilfe", müsste man 45 Jahre lang in Vollzeit mehr als 9,30 Euro brutto die Stunde verdienen, rechnet Markus Grabka vor, Verteilungsforscher am DIW. Von solchen Entgelten sind alle Mindestlohndebatten meilenweit entfernt.
Bild

Bild

Bild
willi
 
Beiträge: 869
Registriert: Sa 26. Feb 2011, 16:08
Postleitzahl: 12439
Realname: Bernd
Geschlecht: M
Ich fahre einen...: Skoda Yeti 110 PS Tdi 4x2
Kennzeichen: B-..

von Anzeige » Mi 2. Nov 2011, 16:45

Anzeige
 


Ähnliche Beiträge


TAGS

Zurück zu Politik und andere Lügen

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron