Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten




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Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon Schaefca » Sa 20. Nov 2010, 12:12

Tach!

Wie goil! :shock:

Lorinser präsentiert Easybrid® – einen innovativen Nachrüst-Radnabenmotor für Kleinwagen

Welcher Kleinwagenfahrer hat sich nicht schon einmal mehr Leistung in seinem Fahrzeug gewünscht, und das im besten Fall ohne Mehrverbrauch und einhergehende erhöhte Umweltbelastung? Bislang war jedoch das Eine ohne das Andere unmöglich und daher blieben solche Wünsche unerfüllt. Auf der Essen Motorshow 2010 präsentiert der Sportservice Lorinser nun Easybrid® als innovative Lösung: Einen nachrüstbaren elektrischen Radnabenmotor mit 30 kW zusätzlicher Nennleistung, exemplarisch verbaut in einem Smart Fortwo.

Bereits am Anfang des 20 Jahrhunderts experimentierten Autohersteller mit Radnabenmotoren und rüsteten ihre Fahrzeuge damit aus – unter ihnen auch Ferdinand Porsche. Allerdings verschwand diese Entwicklung bald in den Schubladen, da die Allgemeinheit auf den Verbrennungsmotor setzte. Aufgrund der immer weiter steigenden Benzinpreise und der aktuellen Umwelt-, Klima- und CO2-Debatten machen sich jedoch vermehrt Firmen Gedanken um die Zukunft der Individualmobilität und zeigen auf diversen Messen Elektro- und Hybridfahrzeuge, die jedoch in absehbarer Zeit den Status von Konzeptautos nicht verlassen werden. Speziell die deutschen Automobilhersteller scheinen hier den Trend verschlafen zu haben und bringen Hybridtechnik allenfalls in der Luxusklasse zum Einsatz.

Wie wäre es aber, wenn man Hybridtechnik als Nachrüstlösung auch in die Fahrzeuge bringen könnte, die sich Jedermann leisten kann? Kann man Kleinwagen überhaupt umrüsten? Ist solch ein Umbau nicht viel zu aufwändig und damit zu teuer? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die sonst für sportliche Mercedes-Benz-Veredelungen bekannte Manufaktur Sportservice Lorinser aus dem schwäbischen Waiblingen eingehend. Projektleiter Martin Oberdörfer-Schmidt kam zu dem Schluss: „Der Umbau ist möglich und das sogar auf verhältnismäßig einfache und damit günstige Art und Weise.“

Voraussetzung ist vorerst, dass der umzurüstende Wagen über Trommelbremsen an der Hinterachse verfügt, was bei Klein- und Kleinstfahrzeugen jedoch häufig der Fall ist. An die Bremsankerplatten werden die so genannten Statoren adaptiert. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von elektrischen Spulen, in die durch eine Steuerungselektronik gezielt Strom gegeben wird, um sie zu magnetisieren und damit den auf der Radnabe angebrachten Rotor, der rundum in Laufrichtung mit Permanentmagneten bestückt ist zum Drehen zu bringen. Somit fallen jegliche Arten von Getrieben, Differentialen und Antriebswellen weg, da der Motor direkt auf das jeweilige Rad einwirkt und dieses beschleunigt. Das bedeutet zusammengefasst, dass die Nennleistung des Elektromotors nahezu reibungsverlustfrei auf der Straße ankommt. Mittels eines Steuergeräts wird die Kraft der Radnabenmotoren zur eigentlichen Leistung des Verbrennungsmotors dazugeschaltet. Da der Einbau grundsätzlich an der Hinterachse stattfindet, werden viele der umrüstbaren Fahrzeuge somit auf Allradantrieb aufgerüstet, was im Winter zusätzliche Traktionsvorteile bietet.

Easybrid® unterstützt die vorhandenen Benzin- oder Dieselantriebe der umgerüsteten Fahrzeuge und sorgt mit rund 30 kW (rund 41 PS) zusätzlicher Leistung für verbesserte Beschleunigungs- und Endgeschwindigkeitswerte. Gleichzeitig sinken die Verbrauchs- und CO2-Werte. Da Elektromotoren sehr kraftvoll sind und ihr maximales Drehmoment direkt ab der ersten Umdrehung erreichen, ist es ebenfalls möglich die umgerüsteten Fahrzeuge rein elektrisch zu bewegen. Somit erreicht Lorinser mit dieser Nachrüstlösung nicht nur alle Vorteile eines modernen Hybridantriebes, sondern ermöglicht dem Fahrer auch selbst den Betriebsmodus zu wählen. Mit dem Wahlhebel kann er sich, neben der Kombination aus beiden Antrieben, auch für den rein elektrischen oder auch rein verbrennungsmotorischen Antrieb entscheiden. Er hat damit die Wahl, ob er Kraftstoff oder Strom oder eine Kombination aus beiden verbrauchen möchte.

Um die Lithium-Ionen-Akkus des E-Antriebes, die Platz sparend je nach Modell entweder in der Reserveradmulde oder unter dem Fahrzeug verbaut werden, wieder aufzuladen, kann man das Fahrzeug entweder an eine handelsübliche Steckdose anschließen oder während der Fahrt die so genannte Rekuperation nutzen. Hierbei wird Energie, die beim Bremsen und Bergabfahren entsteht, wieder in die Batterien eingespeist. Somit liegt die Reichweite zwischen rund 30 Kilometern im rein elektrischen Betrieb und je nach Modell weit über 500 Kilometern im kombinierten Hybridmodus. In Kombination mit modernen Turbodieselmotoren sind sogar noch höhere Reichweiten denkbar.

Auf der Essen Motorshow 2010, die am 27. November ihre Pforten öffnen wird, stellt Lorinser einen ersten fahrbaren Prototypen auf Basis eines Smart Fortwo vor, der über den Nachrüst-Radnabenmotor verfügen wird. Weitere in Betracht kommende Modelle für eine Nachrüstung wären der Volkswagen Polo, der Renault Twingo oder der Fiat 500. Auch ältere Modelle eignen sich durchaus und werden auf lange Sicht von Lorinser ebenfalls abgedeckt. Bereits seit Mai 2009 arbeiten die Lorinser-Techniker in Zusammenarbeit mit externen Entwicklungspartnern am Nachrüst-Radnabenmotor und damit ausgerüsteten Prototypen-Fahrzeugen. Bis Mitte 2011 soll die Testphase abgeschlossen sein, so dass ab dann erste Kundenfahrzeuge umgerüstet werden können.

Eine solche Umrüstung lohnt sich gerade für Kleinwagenfahrer natürlich nur, wenn sie finanziell im Rahmen bleibt und den Wert des Fahrzeugs nicht übersteigt. Daher hat Sportservice Lorinser das Gesamtprojekt gut durchdacht und es um eine innovative Idee ergänzt: Wie bei Mobiltelefonen könnte man Verträge einführen, mit denen sich die Kunden langfristig an Energieversorger binden, denen die Akkus des Fahrzeugs gehören. Das Energieversorgungsunternehmen könnte somit seine eigene Batterie als Energiespeicher für Vehicle-to-grid-Konzepte nutzen und der Autofahrer würde über einen erhöhten Strompreis die Akkus langsam abbezahlen. Dabei bedenkt Lorinser den Fakt, dass Mobilität auch in Zukunft nicht günstiger werden wird, die Batteriepreise aber deutlich fallen werden und die Benzinpreise sicher steigen. Somit ist es sowohl für Fahrer von Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen, als auch für die Energiekonzerne interessant, sich gegenseitig etwas bieten zu können. Die Anbieter könnten zum Beispiel eine Strom-Flatrate für Großabnehmer mit einer Elektrofahrzeug-Flotte anbieten. Entsprechende Konzepte werden den Stromanbietern zurzeit präsentiert.

Mittels eines solchen Batteriefinanzierungskonzeptes zwischen Anbieter und Verbraucher könnten sich die Kosten für eine Umrüstung eines Kleinwagens auf rund 5.000,- € einpendeln. Sollten die vom Staat geforderten Sonderzahlungen für zu hohe CO2-Ausstöße in Verbindung mit höheren Steuersätzen für schlechtere Abgasnormen wirklich kommen, könnten sich die tatsächlichen Kosten für die Radnabenmotor-Nachrüstung abermals reduzieren.

http://blog.mercedes-benz-passion.com/2 ... leinwagen/
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon apicsmart » Sa 20. Nov 2010, 13:19

Interessante sache das. :-)

Was man aber gut auf dem Bild des Wagens von hinten sieht, ist das diese Radnaben Motoren offenbar doch einige cm breiter bauen dürften als die normalen Bremstrommeln.
Denn man erkennt gut, das die Räder praktisch nur noch durch die Breitbau Kotflügel von Lorinser abgedeckt werden.
Und das obwohl man nicht die üblicherweise in Verbindung mit dem Breitbau Kit verwendeten Roadster Felgen hinten verwendet, sondern die normalen Speedis.

Somit dürfte Lorinser diese Lösung also am Smart gerade mal so untergebracht haben. Ausserdem sieht man von der Seite den recht großen Durchmesser der Motoroen.
Mich würde mal interessieren, wie man die Technik in nem normalen Kleinwagen (Ohne Kotflügelverbeiterungen und ohne 17" oder 18" Felgen) unterbringen will.

Naja und 5000 Euro für die Umrüstung, ohne den Akku sind ja auch schon mal ne Hausnummer. Das ist sicher weniger als bisher so für Umbauten verlangt wurde, aber mit 30 km elektrischem Fahren ist es ja auch nur eine Begrenzte Fahr-(Spar-)Freude. ;-)

Aber als elektrischer OVERBOOST für schwächelnde cdi sicher durchaus interessant. So würden dann z.B. beim Beschleunigen aus 54PS mal eben 95PS!!!! Das dürfte für nen ordentlichen Ampelstart durchaus reichen. :lol:
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon Schaefca » Sa 20. Nov 2010, 14:37

@ apicsmart:

Ich bin - wie Du weißt - schon seit langem Fan von Radnabenmotoren. Als MICHELIN vor zwei Jahren das "Active Wheel" vorgestellt hat, dachte ich: "Hm, vielleicht schon zu viel an Innovation". LORINSER ist mit seiner Lösung imho auf dem besseren Weg, weil's nachrüstbar ist. Was die Maße betrifft: ist das nicht schlicht LORINSER-Style? Auf Bild 6 scheint mir noch viel Luft in der Felge zu sein, so, als ob eine Spurverbreiterung verbaut wäre, oder?
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon steve55 » Sa 20. Nov 2010, 16:08

Ist zwar eine technisch interessante Sache, was Lorinser da bietet, aber wirtschaftlich für den Endkunden untragbar. Alleine für die angestrebteb 5000 €, ohne Akkus, könnte ich persönlich zB. meinen CDI 13 Jahre lang mit einem vollen Tank versorgen.
Gruß Stefan

der nun, nach 10 Jahren smart, seit Ende 2013 Spass am Fahren mit einem Mini Cooper hat


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Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.
Den nennen sie dann Standpunkt.
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon apicsmart » Sa 20. Nov 2010, 17:03

Naja, nur aus rein wirtschaftlicher Sicht darf man das sicher nicht sehen.
Klar, für die 5000 € Umrüstung kannste verdammt viele cdi Kilometer fressen.

Es geht ja zum einen um die Machbarkeit einer solchen Lösung. Und die finde ich auch durchaus gelungen.
Dann geht es um den Umweltaspekt, der meiner Meinung nach nur teilweise getroffen wird, denn die E-Reichweite ist deutlich zu gering.
Aber für die, die eine Solche Lösung wirklich für das Geld kaufen, geht es vermutlich niemals um einen Kostenvorteil, sonderm um die Ideologie.
Die Ideologie hinter so einem Konzept verschliesst sich mir leider auch komplett und daher würde ich sowas wahrscheinlich auch nicht kaufen, aber es soll Leute geben, denen der Umweltgedanke so wichtig ist, das sie alle witschaftlichen und ökonomischen Grundsätze verdrängen. Und solche Leute kaufen auch so ne Lösung.

Wobei, mir ist die Umwelt ja auch nicht egal und daher halte ich es durchaus für möglich das ich irgendwann ein E-Auto fahren werde und dabei vielleicht sogar spass dran hätte.
Aber bevor das bei mir passiert, muss zumindest kostenmässige Parität zum Verbrennungsauto bestehen. In dem Moment, in dem ich ein E-Auto zum vergleichbaren Preis eines Verbrenners kaufen und Unterhalten kann, werde ich mich ernsthaft damit beschäftigen. Alles was bis dahin kommt oder nicht kommt ist interessant, aber nur ein Steinchen auf dem Weg.

Was die Technische Umsetzung von Lorinser angeht stimme ich schaefca allerdings zu. Das ganze als Radnabenvarainte zu bauen hat echt was. Wenn man mal überlegt, das man so jeden Menge Platz im Fahrzeug zum Beispiel für die Akkus hat, weil ja weder Getriebe noch eine großer zentraler Elektromotor untergebracht werden muss.

Ich frage mich allerdings wie sich die mit sicherheit nicht leichten Radnabenmotoroen auf´s Fahrverhalten auswirken.
Stichwort: Ungefederte Massen und so.
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon Helferlein » So 21. Nov 2010, 19:21

Nunja, die ungefederte Masse hat sich schon in vorherigen Tests als beherschbar gezeit.
In Fahrversuchen wurde festgestellt, dass ungefederte Massen bis ca.28kg / Rad keine negativen Auswirkungen auf des Fahrverhalten haben, solange diese im Hinterrad verbaut sind.
in der Tat sitzt der Rotor des Motors auf der Bremstrommel,verbreitert die Spur je Rad jedoch lediglich um ca.15mm.Ein Einbau ist also in jedem smart möglich.Um aber zu zeigen,dass Elektromobilität aber auch Chic sein kann wurde an den "normalen" smart der Breitbau verbaut.
Die Radnabenmotoren passen gut in die 17 Zoll Felgen und sind Besandteil des Umbausatzes.
Das Gesamtkonzept von Lorinser Easybrid sieht vor,dass die Batterien,die dem Energieversorgungsunternehmen gehören,über den Stromverbrauch langfristig refinanziert werden.Dieser kann die Batterie,entsprechend dem vorher vereinbarten Tarif für V2G Konzepte nutzen.http://www.meregiomobil.de/
In den 5000 Euro ist die Batterie also mit drin.Der Strompreis jedoch wird höher sein.Aber machen wir uns doch nicht vor.Auch Emobilität wird in Zukunft ihren Preis haben.Aber auch die Kraftstoffpreise werden steigen und die Batteriepreise werden in den nächsten Jahren fallen. Die Batterie eines Elektroautos kostet heute 10000 Euro.Dieser Brocken ist dem E,-oder Hybrid-Autofahrer doch nicht zu vermitteln.Die Batterie ist doch nichts anderes als der Tank für den Strom.
Wenn damals zu Zeiten von Gottlieb Daimler allein der Kraftstofftank ähnliche Kosten verursacht hätte, dann hätte sich das Automobil so warscheinlich nicht durchgesetzt.Um Emobilität für viele verfügbar zu machen, braucht es jedoch diese neuen Konzepte, die dem interessierten Kunden entgegenkommen.
30000 Euro für einen 2 sitzigen Elektro Smart mit einer Reichweite von ca.100 Km oder 50000Euro fur einen 4 sitzigen Mitsubishi MieV, Hybridmodelle in der Prämiumklasse oder Edelprototypen, sind einfach ein zu grosser Sprung.
Easybrid versucht Emobilität ohne Abstriche an Reichweite und Komfort für viele Verfügbar zu machen und das zu einem fairen Preis.Wenn es in Zukunft für abgasminimierte Fahrzeuge spürbare Steuererleichterungen gibt oder die Bundesregierung sich ähnlich wie In Frankreich (dort sind es 5000Euro) zu einer Emobilitätsprämie durchringen kann,
würden sich diese 5000 Euro ebenfalls drastisch verringern.
Dann werden wir nicht wie geplant 2020 1 Mio. E-Fahrzeuge sondern vielleicht 5 Mio. auf den Straßen haben.
Die Vorgaben im Bezug auf Abgas-und Feinstaubminimierung kommen jedoch letzendlich nicht von der Politik oder der EU, sondern es ist die Umwelt die uns zum Handeln zwingt.
Ein Satz noch zur Reichweite.
Welches Plug in Hybridfahrzeug ist in der Lage 30 Km weit rein Elektrisch zu fahren und was kostet das?
Wenn beim Easybrid der Akku leer ist fährt man einfach verbrennungsmotorisch weiter.Andere E-Fahrzeuge bleiben dann stehen.
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon Sternfahrer » So 21. Nov 2010, 20:58

Also ich finde das durchaus interessant. Nur wuesste ich gerne, wie es um die Wintertauglichkeit bestellt ist. Verkraften die Radnabenmotoren die permanenten Salzduschen im Winter? Haelt die Batterie auch ein paar frostige Winternaechte aus? Gibt es fuer die anscheinend notwendigen 17" Felgen ueberhaupt Winterreifen?
Und vor allem: Was wiegt der Elektroantrieb? Erhoeht sich das zulaessige Gesamtgewicht um diesen Wert? Waere peinlich, wenn das Auto nachher mit zwei Insassen ueberladen ist.
Fragen ueber Fragen...
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Gruss
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon apicsmart » So 21. Nov 2010, 22:05

Ich finde es sehr interessant und lobenswert das sich jemand von der Firma Lorinser hier im Forum meldet und uns seine Sicht schildert.
Es wäre schön, wenn sich auch mal jemand von Smart zu erkennen geben würde.

Aber zurück zum Thema. Wie ich schon schrieb, finde ich die Umsetzung interessant und gut gemacht.
Sollte es wirklich so kommen, das die Bundesregierung dem Beispiel Frankreichs folgt und die Anschaffung/Umrüstung von E-Autos subventioniert, dann könnte so eine Lösung von interesse sein.
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon Helferlein » So 21. Nov 2010, 22:38

Ja, da gibt es noch viele Fragen, aber auch viele Antworten.
Das Innenleben der Radnabenmotoren ist gegen Witterungs-und Umwelteinflüsse, wie Staub,Schmutz,Feuchtigkeit,Salzwasser,Öle,etc hinreichend geschützt.Die Permanentmagneten sind in den Rückschluss eingebettet und versiegelt, der Stator abgekapselt.Die Isolation wird ständig elektronisch überwacht.
Die Batterie wir über den Innenraum temperiert .Sollten im reinen Elektrobetrieb temperaturbedingt kritische Zustände erreicht werden, wird der Strom reduziert und ggf. läuft der Verbrennungsmotor an.Eine Sensorik überwacht auch die Radnabenmotortemperatur. Mobilität wird also gewährleistet sein.
Das Gesamtgewicht wird nicht überschritten. 2 Insassen und der dazugehörige Kasten Bier ;) werden Platz haben.
Aber die Jungs von Easybrid haben sich für Ihren Prototyp ja auch das Größte Auto ausgesucht. :!:
2 komplette Antriebe in ein Fahrzeug dieser Größe zu verbauen ist schon eine echte Herausforderung.
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon Helferlein » So 21. Nov 2010, 22:52

Hat jemand eine Ahnung wo da die Batterie sitzt ?
Eine Radmulde fürs Ersatzrad gibt es nicht. Am Unterboden ist kein Platz mehr, da ist ja der Tank.
Vielleicht in dem wuchtigen Hinterachsrohr - zylindrische Zellen, reingeschoben wie in einer Taschenlampe ?
Schaut es Euch doch an.
Auf auf der Essen Motorshow ! :D
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Re: Lorinser Easybrid® – Radnabenmotor zum Nachrüsten

Beitragvon apicsmart » Mo 22. Nov 2010, 09:38

Nunja, für die Batterie liesse sich ja Platz schaffen. ;)
Zum Beispiel wenn man den Tank durch den 22 Liter Tank der ersten Smart generation tauscht.
So würde eine freie Stelle im Boden geschaffen. Dazu gibt es ja noch den einen oder anderen Holraum im Boden der sich mit kleineren Batteriepacks bestücken liesse.
Einen Hinweis auf eine solche Massnahme gibt der Startbeitrag. Dort ist die Rede davon das im kombinierten Betrieb, je nach Motorrisierung, eine Reichweite von über 500km möglich ist. Wenn man jetzt weis, das ein cdi mit dem 33 Liter Tank unter optimalen Bedingungen bis zu 1000km schaffen soll, das Hybridfahrzeug aber "nur" über 500km, liegt die Vermutung nahe das das auf einen verkleinerten Tank zurück zu führen ist. ;)

Das Hinterachsrohr als Batterieaufnahme wäre sicher auch interessant. Am besten wäre es aber wenn im A-Brett einfach ain Batteriefach für 4 Mignon (AA) Zellen wäre. :lol:
Einfach morgens 4 neue Batterien einlegen und ne ganze Woche fahren. :lol:
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