Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht nicht




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Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht nicht

Beitragvon Schaefca » Mi 15. Sep 2010, 08:28

Tach!

Gefunden bei werbeblogger.de

Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht nicht

Es berührt mich schon ein wenig und macht mich nachdenklich, daß jeder Werkstattbesuch bei der Marke Mercedes oder Marke Smart mich irgendwie traurig hinterläßt. Gerade nach Einführung des neuen Slogans “Das Beste oder nichts” hatte ich natürlich wahre Wunder bei Mercedes selbst erwartet – und einen frischen Wind im ganzen Konzern. Aber es kommt ja immer anders als man denkt:

01 – In der Apotheke Mercedes, das ist klar, muß man schon Privatpatient sein, sonst schmerzt es ganz schön. Aber gerade Privatpatienten sind es nicht gewohnt zu warten:

Wenn von zwei Mercedes-Rezeptionen nur eine geöffnet ist, dauert es schon mal doppelt so lange, bis man die erste Hürde, die Dame am Empfang, genommen hat. Seltsam, zumal man vorher explizit einen Termin zur Reparatur vereinbarte.

Noch seltsamer, daß die Dame einem dann eröffnet, nun doch noch eine halbe Stunde auf die persönliche Annahme durch die Werkstatt selbst warten zu müssen: - Gerne können Sie sich noch einen Moment setzen. – Wie lange dauert bei Mercedes ein Moment? – Ungefähr eine halbe Stunde. – Eine halbe Stunde?
Obwohl ich einen Termin für 14 Uhr habe? – Das ist bei uns in letzter
Zeit immer so. – Das ist beruhigend. – Wir tun unser Bestes. Klar, das Beste oder nichts.

18 Minuten später erläutert mir der nette wirklich Verantwortliche, ‘daß man meinen Wagen mitnichten heute reparieren könne, denn wenn die Kopfdichtung kaputt ist oder … dann dauert das 2 Tage, und es sei auch gar keine Bühne frei’.

Auf meinen Einwand, einen Reparatur-Termin zu haben, antwortet er nett, davon wisse er nichts. Er gäbe aber sein Bestes. Klar, das Beste oder nichts. Ich weiß. Ich kann es schon nicht mehr hören, auch wenn es Zufall ist und bestimmt nicht einstudiert.

Nach 55 Minuten kommt er und eröffnet mir, daß der Wagen nicht notgesprengt, sondern nur ein Schlauch getauscht werden müsse. - Was kostet das? – Das muß ich kalkulieren. – Das würde mich freuen. – Dann wissen Sie es genau. – Danke.

Natürlich ist der Schlauch nicht vorrätig, aber morgen dann, das müsse klappen. - 160 Euro, ich habe es extra kalkuliert. – Danke.

Ich frage bei Mercedes immer nach den Kosten, allein weil Mercedes von selbst nicht davon anfängt. Es muß ja gemacht werden, es ist nicht verhandelbar. Alternativlos, sozusagen. Klar. Das Beste oder nichts, denke ich.

Nun, 2 Tage später hole ich den Wagen und zahle, na, wer rät’s? 260 Euro! Tja, warum auch nicht, der nette wirklich Verantwortliche hatte vergessen, den Frostschutz im Kühlmittel zu berechnen – und der kostet allein schlappe 55 Euro! Der Winter kann kommen. Die restlichen 45 Euro fressen die Kleinteile - die kalkuliere ich nie.

Der Mensch, könnte man denken, gehört bestraft, wenn er einen Mercedes kauft – und erst recht, wenn er ihn in eine Mercedes-Werkstatt bringt. Und genau das ist das Problem von Mercedes. Ein Werkstattbesuch darf nicht Strafe sein, sondern muß Erholung sein, Oase vom grauen Alltag, nicht dessen Extrapolation. Der Besuch muß wiedergutmachen, nicht noch in der Wunde des kaputten Mercedes bohren.
(Ich war übrigens nicht der Einzige der zuerst sauer wegen der übermäßigen Warterei, dann sauer wegen fehlener Ersatzteile, und schließlich sauer wegen der hohen Kosten war.)

“Das Beste oder nichts”, Freunde, das fühlt sich für mich ganz anders an!

02 – Bei Smart erklärte man meiner Freundin zum Motorölverlust, daß man sich damit abfinden müsse, daß bei 60.000 km der Motor auch langsam am Ende ist. Schock! 60.000? Ist der Smart doch nur ein Spielzeug und gar kein Auto? Oder will hier wiedermal nur jemand so richtig an uns verdienen?

Zwei Tage später ruft der Kundenservice an, um zu erfragen, wie zufrieden wir mit dem Werkstattbesuch waren. Ich antworte wahrheitsgemäß, daß ich verwundert sei, einen Motor nach schlappen 60.000 (vielleicht) zu verlieren. Ich beeindrucke die Dame mit meiner Trauer, sie verspricht, sich zu erkundigen und mich schleunigst zurückzurufen. Ich habe nie wieder von ihr gehört. Warum auch.

Weitere 2 Tage später die erneute(!) Nachfrage nach unserem Befinden. Eine andere Dame, der gleiche Verlauf (weil erstere gar nichts eingetragen hatte). - Ich rufe sie umgehend zurück. – Das hat ihre Kollegin auch gesagt. – Ich bin nicht meine Kollegin. – Ihr Wort in Smartens Ohr! Nein, auch von ihr haben wir nichts mehr gehört.

Ich höre und lese gerne von neuen Modellen, schnellen SLS AMG Sportwagen, smarten Moves, cooler Kommunikation. Allein, warum sollte ich demnächst einen Wagen kaufen, bei dem ich weiß, vom ‘Besten oder nichts’ bleibt mir doch nur letzteres? Was nutzt mir also eine Marke, deren Produkt (und dazu gehört für mich nunmal der Service) nicht hält, was die Marke mir verspricht?

Nicht im Hochglanz, sondern im tristen Alltag muß die Marke ihre Versprechen einlösen, die hochgesteckten Erwartungen erfüllen, die hohen Preise rechtfertigen. Im Alltag, in der Werkstatt, im Service, im Dialog zeigt sich die Stärke, Intelligenz, Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit einer Marke.
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von Anzeige » Mi 15. Sep 2010, 08:28

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Re: Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht ni

Beitragvon Smartenser » Mi 15. Sep 2010, 12:07

Also deine Erfahrungen sind doch recht schmerzhaft und würden mich auch zum Kauf eines anderen Fahrzeugs treiben ... oder zumindest zum Werkstattwechsel.

Im Gegensatz zu deinen Erfahrungen muss ich allerdings berichten, dass ich mich beim SC in Augsburg recht gut aufgehoben fühlte. Allerdings habe ich nicht wirklich große Erfahrungen, da mein Smart jetzt erst einmal zum Service dort war. Allerdings war es kein Problem einen Termin zu bekommen ... ich habe nur einen späteren wählen müssen, da ich auch einen Leihwagen wollte (der übrigens gratis war!). Die Erklärungen durch den Werkstattmeister, was an meinem Fahrzeug defekt war, waren ausreichend und vor allem wurde es auf Kulanz abgewickelt. Über die Kosten für den Ölservice Plus (128,99 Euro) will ich mich auch nicht beschweren.

Ich denke mal, auch wenn man sich im Forum umschaut, dass es einfach verschiedene Niederlassungen gibt, die den "Kundenservice" anders definieren.
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Re: Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht ni

Beitragvon smart-IN » Mi 15. Sep 2010, 14:38

nicht falsch rauslesen - schaefca ist nicht derjenige welcher...
Über zehn Jahre smart waren genug - hab jetzt wieder mehr Spaß am Autofahren mit nem Tesla Model S P85D und einem GLA 45 AMG (noch)... :twisted:
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Re: Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht ni

Beitragvon flomei » Do 16. Sep 2010, 00:46

Aaaaaaalt! Hab ich doch gestern schon gepostet (zumindest den Link)... ;-D
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Re: Warum Mercedes nicht smart ist – und Smart erst recht ni

Beitragvon Schaefca » Do 16. Sep 2010, 13:21

@ flomei:

Wie jetzt?
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