Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread




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Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread

Beitragvon Bavaria_Online » Sa 6. Aug 2011, 19:17

Hallo und einen wunderschönen Tag. Die beste Ehefrau von allen hat gerade im Keller aufgeräumt. :shock: Dies bedeutet natürlich, dass alle möglichen Sachen von mir rumgelegen haben sollen, wodurch sie sich in ihrem Bewegungsdrang stark eingeschränkt fühlte :? Ich finde dies natürlich heftigst übertrieben und absolut fern aller Tatsachen.

An dieser Stelle gehen unsere Meinungen mitunter oft auseinander und ich bewege mich nur noch recht vorsichtig und im Schatten der Möbel durch unser Haus um nicht selbst auch noch als sinnloser Plunder zu erscheinen. (Wäre auch nicht das erste Mal, gewöhnen tut man sich jedoch nicht daran), dies nur falls es jemanden interessieren sollte.

Heute widmete sich meine Liebste mit einer solchen Hingabe dieser Aufräumaktion, was bei ihr immer sehr stark auf ihr sonst so liebreizendes Wesen schlägt, wie der aufmerksame Leser an der von mir nicht ganz zufällig oben eingesetzten Bemerkung erkannt haben könnte, daß mir auf die schnelle keine bekannten und auch erreichbaren Verstecke eingefallen sind.

Kurz startete ich noch einen Versuch mit: "Schatz ich treff mich mit den Jungs zu Angeln", ließ dieses Vorhaben aber sofort wieder Sterben, da sich meine Angelsachen nach jahrzehntelangem Nichtgebrauch ebenfalls im Keller befunden hätten, sogar just im selbigen Raum in welchem meine "Orchidee" immer übellaunigere Geräusche erzeugte. Ich glaube da hatte ich Angst.

Mir blieb nur noch die Flucht, es war sicher nicht die mutigste Lösung des Problems, aber sehr effektiv! Zum Glück konnte ich im letzten Moment noch meinen Geldbeutel ergreifen um anschließend unbemerkt zu verschwinden. Gut nun war ich also erst einmal heimatlos, jedoch finanziell soweit abgesichert um nicht, mit von weither angereisten Fachkräften des Bettlerhandwerkes, in der Fussgängerzone um einen günstigen Platz zu ringen.

PS: Mein Panflötenspiel ist grausam :(

Glücklicherweise traf ich, im Moment der nahezu maximalen Verzweiflung, einen guten Freund (auch Smartfahrer) und somit schied der kurzzeitig überdachte Sprung von der Hohenzollernbrücke aus, Statt dieser sicher sehr unangenehmen, weil auch nassen und eventuell gefährlichen Unternehmung unternahmen wir einen "kurzen" Besuch in seinem Party-Keller, welcher für mich optisch nicht groß aufgeräumter erschien als unser Keller. :cry:

Bei ihm ist das scheinbar kein weiteres Problem, es sieht überall so aus wie im Keller, der Fernseher läuft den ganzen Tag und Hunger hat man auch nicht, steht ja noch Pizza vom Vortag auf Tisch, wir können dort auch schon mal Nachmittags (um 15 Hundert) eine kühle Cervisia auf unser leicht angespanntes Nervenkostüm kippen. (...oder 2 oder 3...)! Sört dort niemand. Vielleicht liegt es daran, dass er nicht verheiratet ist und alleine lebt. Armer Kerl :)

Nachdem wir nun also die Bundesliga gesehen, und mächtig über das tollste Fahrzeug von allen gefachsimpelt haben, entschied ich mich, vielleicht etwas ermutigt oder gar übermütig vom erfrischenden Getränk :o, den Heimweg anzutreten. Glücklicher Weise führte mich mein Heimweg an der Bäckerei meines Vertrauens vorbei und noch glücklichererer Weise dachte ich in diesem Moment wieder an meine Holde (noch im Keller :?: ) und ihre Laune. :roll:

Ich unterbrach also die Heimreise und kaufte ein schönes Stückchen Käsekuchen, natürlich gänzlich ohne Hintergedanken ;), um mich anschließend sofort weiter auf die letzten Meter zu machen. Meine Liebste, welche ich von außen durchs Fenster erspähen konnte, hatte sich sichtlich entspannt, sofort erkennbar am nicht mehr so ausgeprägtem, lieblichen rötlichem Teint, welcher sie noch am Vormittag zierte.

Ich betrat also mutig unser Haus, jedoch mit der nötigen Vorsicht einer Gazeele, (ich wiege 120 Kilo) beim durchqueren der Steppe in der Nähe einer hungrigen Meute Leoparden. Mit einem liebevoll gesäuseltem Hinweis auf den leckeren Kuchen meinerseits, trat ich aus dem sicheren Bereich des Hausflures ins Zentrum der Gefahr.

Ich wusste es: es gab nach dem letzten Schritt kein Entrinnen mehr, keinen Ausweg und keine Flucht. Ich hatte mich meinem Schicksal gestellt und wartete nun auf meine Zukunft. Mir war unwohl, ich schwitze und zitterte zugleich. Was wird in der nächsten Sekunde geschehen. Da stand sie: die tollste Ehefrau von allen, und sie lächelte, sie lächelte mich an. Überglücklich sah ich zu ihr und zauberte den, nun eigentlich überflüssig gewordenen, Käsekuchen hervor.

Nachdem sie den Käsekuchen mit einem Kaffee genossen hatte kam der unvermeidliche Weg welcher mir noch bevorstand. Sie hatte einige von meinen "Überflüssigen" Sachen herausgetragen und wollte mit mir abstimmen, was "wir" davon noch bräuchten, Ich kenne diese ihre Vorgehensweise schon aus ähnlichen Aktionen aus der Vergangenheit. Sicher kennen einige hier diese Vorgehensweisen unserer Liebreizlichkeiten.

Natürlich stimme ich ihr zu, schon aus Gründen der Vernunft und des Friedens, und beginne sofort die von ihr mit viel Liebe ausgewählten "wertlosen Wichtigkeiten" "zu vernichten". Wie immer trage ich hierzu sämtliches ausgewähltes Material ums Haus herum direkt in unseren Schuppen, welchen meine Traumhaftigkeit infolge stark ausgeprägter Arachnophobie niemals betreten würde. Hier sind meine Schätze sicher.

Nach und nach treten die Sachen dann wieder den Weg ins Haus an, und ziehen wieder im Keller ein. Es kommt halt wieder zusammen was zusammen gehört. Einige Monde später wiederholt sich der Ablauf des heutigen Tages dann wieder mehr oder weniger ähnlich, nur der Ausgang ist immer wieder ungewiss.

Nach dieser wirklich kurzen Einleitung nun mein Anliegen. Da bei diesen erzieherischen Maßnahmen meiner Gattin immer wieder Dinge auftauchen, deren Herkunft sich mir nicht wirklich erschließt, machen diese Samstage durchaus Sinn, wie jedesmal, wie auch diesesmal. Ich lege Euch hier mal ein Foto von einem solch wunderbaren Fundstück bei. Es ist aus Edelstahl, 66,5 cm lang und 7 cm breit und sieht sicher dort wo es hingehört rattenscharf aus.

Nur wo gehört es hin??? Wer kann helfen?

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ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe...

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von Anzeige » Sa 6. Aug 2011, 19:17

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Re: Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread

Beitragvon smart-IN » Sa 6. Aug 2011, 19:26

ich würde sagen, untere lufteinlässe eines 450'ers...
Über zehn Jahre smart waren genug - hab jetzt wieder mehr Spaß am Autofahren mit nem Tesla Model S P85D und einem GLA 45 AMG (noch)... :twisted:
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Re: Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread

Beitragvon willi » So 7. Aug 2011, 05:59

Herrlicher Bericht du könntest Schriftsteller sein oder werden.

PS: ich habe sicher auch noch 2 gefühlte Zentner Computerteile,Bücher,Schallplatten,Autoteile in unserem Keller die ich bestimmt nie mehr benötige.
Zum Glück geht meine Frau sehr selten in den Keller und ich konnte die ungeliebte Aufräumaktion bis jetzt immer vor mich her schieben.
Männer sind nun mal Sammler und Jäger.
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Re: Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread

Beitragvon steve55 » So 7. Aug 2011, 13:16

Herrlich geschrieben! :mrgreen:

Bei den Teilen schliesse ich mich Dom an.
Gruß Stefan

der nun, nach 10 Jahren smart, seit Ende 2013 Spass am Fahren mit einem Mini Cooper hat


Die Horizonte der Menschen sind verschieden.
Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.
Den nennen sie dann Standpunkt.
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Re: Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread

Beitragvon Dr.Howie » So 29. Apr 2012, 13:24

Hi,
ich mag es, wenn Leute ohne große Umschweife direkt auf´n Punkt kommen.
Großartiges drumherumgelaber ist nicht so meins.
Deswegen rede ich genau so wie du schreibst ;)

Gruß, Thorsten
ähm, was war jetzt die Frage
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Re: Der "Teil aus der Versenkung hol"-Thread

Beitragvon blacksmartcdi » So 29. Apr 2012, 15:25

Hallo Thorsten!

Die übergeordnete Frage ist eigentlich, warum kapitulieren wir eigentlich vor unseren "besten Ehefrauen von Allen"?

:mrgreen: :mrgreen:
Gruß vom hohen Westerwald
HP

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